Duisburg: Runder Tisch Demenz informiert
zuletzt aktualisiert: 22.04.2009Duisburg (RPO). Rheinhausen (skai) Zum dritten Mal organisiert der "Runde Tisch Demenz Rheinhausen" einen Informationstag zum Thema Demenz. Rund um die Bezirksbibliothek an der Händelstraße 6 werden am Samstag, 25. April, von 11 bis 16 Uhr unter dem Motto "Wege finden – Leben mit Demenz" Vorträge und Beratung angeboten.
Nach der Eröffnung durch Bezirksbürgermeisterin und Schirmherrin Katharina Gottschling erläutert der Neurologe Dr. Lothar Klunk ab 11.30 Uhr die Krankheitsbilder der Demenz und geht auf den Umgang mit herausforderndem Verhalten von Menschen mit Demenz ein. Im Anschluss wird er für Einzelgespräche zur Verfügung stehen. Um 12 Uhr spricht Ingeborg Haupt von der Alzheimer-Gesellschaft Duisburg über verschiedene Unterstützungsangebote im Stadtteil. Eine halbe Stunde später macht sich eine Gruppe Interessierter zu einem Spaziergang mit fachlicher Begleitung durch den Park auf. Um 14 Uhr steht ein weiterer Vortrag auf dem Programm: Magdalena Gesthuysen vom Verein für Betreuungen in der Diakonie wird über die Themen Vorsorgevollmacht und gesetzliche Betreuung sprechen.
Infostände und Einzelgespräche
Die ganze Zeit über wird es einen "Markt der Möglichkeiten" geben. Hier stellt sich der "Runde Tisch Demenz Rheinhausen" vor, an dem insgesamt 24 Einrichtungen beteiligt sind. An verschiedenen Informationsständen sind unter anderem Mitarbeiter des Caritasverbandes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Alzheimer-Gesellschaft, der Grafschafter Diakonie und verschiedener Seniorenzentren vertreten. Sie werden ihre Angebote und Unterstützungsleistungen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen erläutern.
Außerdem wird der aktualisierte und neu aufgelegte "Wegweiser Demenz für Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen" präsentiert. Hier sind Einrichtungen aus dem Altenhilfebereich mit ihren Unterstützungsangeboten aufgeführt. Von Angehörigen-Gesprächskreisen über Beratungsangebote und Kurse für pflegende Angehörige bis hin zu Betreuungsgruppen können Entlastungsangebote von Angehörigen und Betroffenen wahrgenommen werden.
"Wir hoffen, dass viele Besucher den Weg zu uns finden", sagte Uta Rickes, Leiterin des Lene-Reklat-Seniorenzentrums in Rheinhausen, gestern bei der Vorstellung des Programms. Demenz sei noch immer ein Tabuthema. Es müsse noch viel Aufklärungsarbeit betrieben werden, um den Menschen die Angst zu nehmen, offensiv mit der Erkrankung umzugehen und Hilfe von außen zuzulassen.
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