Duisburg: Schlager, Stimmung, Feuerwerk
VON JULIAN WEIMER - zuletzt aktualisiert: 23.07.2007Duisburg (RPO). Bei der Beach Party im Strandbad Wedau sorgten vor allem die Schlagerstars Olaf Henning und Michael Wendler für Begeisterung. Um 23 Uhr überraschten die Veranstalter ihr Publikum mit einem Feuerwerk.
In diesem Jahr hat die Beach Party ganz auf deutschsprachigen Schlager und Pop gesetzt. „Das ist ja das, was das Beach Party Programm ausmacht“, begründete Veranstalter Konrad Sühs, „die Leute wollen hier Party feiern“. Und in diesem Jahr spielte für die Beach Party alles zusammen. Es blieb trocken und war trotzdem nicht zu warm, die musikalische Auswahl traf den Geschmack des Publikums und schon im Vorverkauf waren diesmal besonders viele Karten verkauft worden. Als Höhepunkt gab es deswegen in diesem Jahr zum ersten Mal ein minutenlanges Feuerwerk auf der Beach Party. „Weil es in diesem Jahr so gut lief, haben wir uns entschieden, die Leute zu überraschen“, freute sich Sühs darüber.
Polizei zufrieden
Aus Sicht der Polizei verlief die Beach Party mit rund 15 000 Besuchern ohne besondere Vorkommnisse. Lediglich eine Person sei in Gewahrsam genommen worden, weil ein „Platzverweis“ nicht befolgt worden war.
Während sich bei solchen Veranstaltungen normalerweise erst im Verlauf des Abends mehr und mehr Publikum eintrifft, war das Strandbad Wedau diesmal schon von Anfang an rappelvoll. Das lag nicht zuletzt daran, dass Michael Wendler gleich zu Beginn auf der König-Sparkassen-Bühne aufgetreten ist. Allein für ihn waren viele Fans extra nach Duisburg angereist. Vor der Bühne tummelten sich dutzende Fans in Wendler-Shirts und mit Bannern, insgesamt verfolgten mehrere Tausend seinen Auftritt.
„Viel zu voll“
„Ich bin wegen Michael Wendler und der Ersten Allgemeinen Verunsicherung hier“, sagte Holger Heinz aus Moers. Es war seine erste Beach Party und von dem „guten Programm“ war er begeistert. Allerdings fand er das Strandbad ziemlich überfüllt. „An den Toiletten stehen die Frauen sicher eine Stunde an“, monierte er. Annegret Wardel aus Mülheim war extra wegen Olaf Henning gekommen. „Ich kenne Olaf schon lange und finde alle Lieder toll“, erklärte sie während seines Auftrittes. Aber auch sie fand es in diesem Jahr „viel zu voll“ im Strandbad Wedau.
Während Olaf Henning und Michael Wendler jeweils für über eine halbe Stunde ein mitreißendes Programm ablieferten, blieb die Erste Allgemeine Verunsicherung hinter den Erwartungen zurück. Die österreichische Band um Sänger Klaus Eberhartinger wechselte zwischen Musik und Comedy-Programm und traf damit lang nicht den Geschmack des ganzen Publikums. „Wie man sie kennt“, meinte Thorsten Angenendt, „das ist halt Geschmacksache bei denen und die Comedy gehört immer dazu“. Während er mit seiner Frau begeistert blieb, machten sich viele andere wieder auf zu den anderen Bühnen. Immerhin machte die Erste Allgemeine Versunsicherung mit über einer Stunde eins der längsten Programme des Abends. Und wenn Klaus Eberhartinger das Witzeln ließ und die Band ihre Hits spielte, kam das Publikum doch in Schwung.
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