Duisburg: Schullandschaft wird kleiner
VON MARITA JÜNGST - zuletzt aktualisiert: 23.08.2007Duisburg (RPO). Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 sollen die Hauptschulen Beim Knevelshof und Am Neuen Angerbach zusammengelegt werden. Die Grundschulen Lüderitzallee und Lauenburger Allee gehen einen Verbund ein.
Die Zusammenlegung der Gemeinschaftshauptschulen Am Neuen Angerbach und Beim Knevelshof, die als Maßnahme im neuen Schulentwicklungsplan durch den Rat der Stadt im März beschlossen wurde, wird nun konkret. Eine entsprechende Verwaltungsvorlage stehen in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Süd zur Anhörung und im Rat der Stadt im September zur Beschlussfassung an.
Demnach sollen die beiden Hauptschulen im Duisburger Süden zum 1. August nächsten Jahres zusammengelegt werden, und zwar am Standort Beim Knevelshof. Für eine Übergangszeit jedoch bleiben die Schüler der Hauptschule Am Neuen Angerbach in ihren Räumen, voraussichtlich bis zum Schuljahr 2010/11. Ab dem kommenden Schuljahr nämlich sind Neuanmeldungen nur noch an der neu gebildeten Schule möglich, also Beim Knevelshof, so dass sich die Schülerzahl am Standort Am Neuen Angerbach von Jahr zu Jahr reduzieren wird. Geführt wird die neue Schule als Ganztagshauptschule.
Hintergrund der Zusammlegung der beiden Schulen sind die rückläufigen Schülerzzahlen. Laut Schulgesetz müssen Hauptschulen mindestens zwei Parallelklassen pro Jahrgang haben. Schon jetzt konnte an der Schule Beim Knevelshof zum neuen Schuljahr nur eine Eingangsklasse gebildet werden. An der Schule Am Neuen Angerbach waren es in diesem Schuljahr noch zwei. Doch für die Zukunft haben die Experten für jede Schule nur noch eine Klasse pro Jahr Jahrgang errechnet. Somit würden beide Schulen die Vorausstezungen für einen geordneten Schulbetrieb nicht erfüllen.
Keine Zusammenlegung, sondern ein Schulverbund steht für die Grundschule Lüderitzallee in Buchholz mit der Grundschule Lauenburger Allee an. Die Schüler sind in diesem Fall nicht betroffen, sie besuchen nach wie vor ihre bisherige Schule. Allerdings wird ein gemeinsames Lehrerkollegium gegründet und es wird nur noch eine Schulleitung geben. Die Lehrer müssen bei Bedarf zwischen den beiden Standorten pendeln.
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