Duisburg: SPD: Es geht auch anders
zuletzt aktualisiert: 07.01.2009Duisburg (RPO). homberg (nh) Die Wahlkämpfer der SPD im Duisburger Westen hatten es im vergangenen Jahr wahrlich nicht leicht. Prominente Parteiaustritte bestimmten die Schlagzeilen. Erst kehrte der Friemersheimer Ratsherr Jürgen Fritz der SPD den Rücken, dann kündigte das Hochemmericher Urgestein Bert Sebes nach 50 Jahren den Genossen die Freundschaft.
Dass es auch anders gehen kann, darauf weist der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Homberg, Hans-Joachim Paschmann, entschieden hin. Den stürmischen Zeiten zum Trotz, verzeichne sein Ortsverein seit April vergangenen Jahres 19 Neuzugänge. Damit seien die neun Parteiaustritte und sechs verstorbenen Mitglieder in 2008 kompensiert. Insgesamt 254 Genossen gehören dem Ortsverein an. Mehr noch: Im internen Wettrennen des SPD-Unterbezirks Duisburg, neue Parteimitglieder zu werben, sei der Homberger Ortsverein gut aufgestellt. Zudem kann sich Paschmann über die beiden jüngsten als auch den ältesten Neuzugang im Stadtgebiet freuen.
Für Annegret Elvers kam der richtige Zeitpunkt, um in die SPD einzutreten, zwar erst im Alter von 74 Jahren. Doch wohlgefühlt hat sich die rüstige Dame bei der Partei schon lange. „Seit ich wählen durfte, habe ich mein Kreuzchen immer bei der SPD gemacht“, betont die Rentnerin.
Neuzugänge im Teenageralter
Catarina Carrozzo und Merve Özdemir dürfen die SPD bei der Kommunalwahl im Juni noch nicht wählen, ihre politische Heimat haben die 14 und 15 Jahre alten Schülerinnen in der Volkspartei aber schon gefunden. Sie hoffen, durch ihr Engagement auch ihre Mitschüler von der Wichtigkeit politischen Interesses überzeugen zu können. In ihrer Parteiarbeit wollen die Teenager klare Schwerpunkte setzen: „Mir liegt das Thema Bildung besonders am Herzen“, sagt Merve. Catarina will sich dafür einsetzen, dass mehr für die Jugend im Bezirk getan wird.
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