Duisburg: St. Johannes hat wieder einen Jugendtreff
zuletzt aktualisiert: 12.04.2008Duisburg (RPO). hamburg (son) Anfang des Jahres begannen bereits die ersten Planungsrunden um die Wiederbelebung des alten Jugendtreffs an der Viktoriastraße 38. Unter der Leitung des Pastoralreferenten Dirk Ulrich ist nun in der Homberger St.-Johannes-Gemeinde ein neuer Jugendtreff eingerichtet worden. „Eigentlich hat Jugendarbeit in dieser Gemeinde Tradition“, erklärt Ulrich, doch seien die letzten Treffen schon so lang her, dass die jetzige Generation davon wahrscheinlich gar nichts mehr weiß.
Die Abende sollen das vielfältige Angebot von St. Johannes ergänzen. Mit vier Ferienfreizeiten im Jahr ist in der Gemeinde immer was los. Um jetzt die Pausen zwischen diesen Aktivitäten zu überbrücken und geknüpften Freundschaften eine weitere Plattform zu bieten, ist die Idee zu den wöchentlichen Treffen entstanden. Zwei Mal in der Woche, Mittwoch (17.30-20.30 Uhr) und Freitag (19-22 Uhr), besteht das Angebot für alle Jugendlichen (mittwochs ab 12 Jahre, Freitags ab 14) an den Treffen teilzunehmen. Doch die Einladung beschränkt sich keineswegs nur auf Gemeindemitglieder. „Der Jugendtreffpunkt ist nicht exklusiv katholisch“, scherzt Ulrich. „Alle Jugendlichen der Umgebungen sind herzlichen Eingeladen hier in angenehmer friedlicher Atmosphäre die Abende zu verbringen“.
Mit der Unterstützung des Ehrenamtlichen Ole Malik und mit Hilfe vieler Jugendlicher konnte ein neues modernes Konzept für die Jugendabende erarbeitet werden. In unterschiedlichen Teams verwalten ehrenamtlich tätige junge Erwachsene aus der Gemeinde die Abende und haben auch bei der Gestaltung immer die Möglichkeit einzugreifen. Das Programm soll ein ausgewogener Wechsel zwischen den „Klassikern“, wie Billard, Kickern und Quatschen, und Konzerten oder anderen Aktivitäten sein.
Kleine Snacks zu günstigen Preisen
Zur Eröffnung wurde ein wenig gefeiert und die ersten Besucher mit Grillwürstchen und Cola begrüßt. Auch in Zukunft soll es Getränke und kleine Snacks zu günstigen Preisen zu kaufen geben. Je nach Wetterlage und Stimmung kann in der gesamten Programmgestaltung flexibel reagiert werden. Den Jugendlichen steht ein Keller, auch mal zum etwas lauteren Aufdrehen der Musik, zur Verfügung. „Open Air“ liegt der zweite Bereich, der mit Bänken und Tischen zum entspannten Beisammensitzen einlädt. „Was letztendlich aus dem Angebot wird, entscheiden die Jugendlichen ganz allein“, weiß Ulrich und hofft, dass sich die Tradition in der Jugendarbeit in St. Johannes wieder neu etablieren kann.
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