Duisburg: Stadt gegen Umlegung einer Wasserstoffleitung
zuletzt aktualisiert: 19.08.2008
Süden (jün) Grundsätzlich begrüßt die Stadt Duisburg die geplante B 8n und den Ausbau des Autobahnkreuzes A 59/ A 524. Dennoch hat die Stadt in ihrer Stellungnahme zum Planfeststellungsverfahren Bedenken geäußert, und zwar zur Umlegung einer Wasserstoffleitung. Wegen der geplanten Verbreiterung der Ein- und Ausfahrtbereiche östlich des Autobahnkreuzes soll diese nämlich nach den bisherigen Planungen näher an die Häuser Zur Kaffeehött in Rahm verlegt werden. Bisher beträgt der Abstand der Leitung rund 95 Meter, künftig sollen es nur noch 45 Meter sein. „Im Zusammenhang mit der Verlegung und Inbetriebnahme der Kohlenmonoxidleitung der Firma Bayer im Duisburger Süden bestehen erhebliche Widerstände seitens der Bevölkerung und der Politik. Die Betroffenen sind in höchstem Maße sensibilisiert für Gefahren, die potenziell von Gefahrstofffernleitungen ausgehen können. Vor diesem Hintergrund muss die Umlegung erneut intensiv geprüft werden“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme der Stadt. Die plädiert dafür, die heutige Trasse der Wasserstoffleitung nördlich der A 524 beizubehalten. Sollte dies nicht möglich sein, sollte jedoch der Abstand zu den Häusern in Rahm maximiert werden und den bestehenden Abstand nicht unterschreiten.
Quelle: RP
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