Duisburg: Stadt zahlt für Fahrpläne am Rheinhauser Bahnhof
zuletzt aktualisiert: 16.04.2009Duisburg (RPO). Rheinhausen (szf) Der Rheinhauser Bahnhof ist modernisiert, behindertengerecht ausgebaut und mit neuen Park-and-Ride-Plätzen ausgestattet. Von welchem Bahnsteig allerdings der richtige Zug abfährt, erfahren Reisende erst recht spät – nämlich, wenn sie schon oben am Gleis stehen. Auf den Bahnsteigen gibt es Fahrpläne, nicht aber unten am Tunnel oder am Fahrscheinautomaten.
Dem soll jetzt abgeholfen werden: Sowohl an den Tunneleingängen als auch am Fahrkartenautomaten will die Stadt Vitrinen mit Fahrplänen aufstellen. Das wird Duisburg voraussichtlich etwa 30 000 Euro kosten. Denn weil der Tunnel am Bahnhof in städtischem Eigentum ist, haben sich Verwaltung und Deutsche Bahn darauf geeinigt, dass die Stadt die Kosten für die Aufstellung der Glaskästen übernimmt. Die Regel ist das nicht: Normalerweise bezahlt die Bahn das Aushängen von Fahrplänen und auch die Installation der nötigen Vorrichtungen.
Wie die Stadt auf Anfrage bestätigte, steht die Ausschreibung für die Arbeiten kurz bevor. Man gehe davon aus, dass die neuen Vitrinen binnen der nächsten drei Monate aufgestellt werden. Nötig sei ein größeres Fahrplan-Angebot auf alle Fälle, hieß es: "Die Leute müssen schließlich wissen, wo sie hinmüssen."
Ratsherr Jürgen Fritz (SGU), der sich für mehr Fahrpläne stark gemacht hatte, zeigte sich zufrieden – zumindest damit, dass Zugfahrer bald nicht mehr von Bahnsteig zu Bahnsteig irren müssen: "Das war einfach ärgerlich."
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







