Duisburg: Sterne aus Zimt
VON STEFAN OSSENBERG - zuletzt aktualisiert: 06.12.2008Duisburg (RPO). In der Weihnachtszeit produziert die Konditorei Limper zwischen 15 und 20 Kilogramm Zimtsterne. Konditormeister Uwe Limper verrät sein Geheimrezept für die außerordentlich beliebte, süße Versuchung.
Süden In der Produktionsstätte der Konditorei Limper am Handwerkshof in Großenbaum ist in diesen Tagen viel zu tun. Das Weihnachtsgeschäft ist im vollen Gange. In der Adventszeit ist Naschgebäck fürs frohe Fest stark gefragt. Dieser Hunger muss gestillt werden. Das bedeutet für 55 festangestellte Mitarbeiter des Unternehmens viel Arbeit.
Torten werden gefertigt, Stollen gebacken und Spritzgebäck hergestellt. Ein Blech nach dem anderen wird vorbereitet, wandert in die Hitze der Öfen und wird nach der Fertigstellung verpackt. Hoch im Kurs stehen dabei Zimtsterne, wie Uwe Limper, berichtet:
„Pro Tag produzieren wir rund 15 bis 20 Kilogramm dieser Plätzchen.“ In der Woche, so der Geschäftsinhaber und Konditormeister, produziert der Betrieb zwischen fünf und sechs Tonnen an Torten, Gebäck und Brot.
Öffnungszeiten
Die Zimtsterne gibt es unter anderem in der Konditorei-Limper-Filiale am Kalkweg 178, in Wedau.
Die Öffnungszeiten sind
montags - freitags 7 bis 18.30 Uhr,
samstags 7 bis 18 Uhr, sonn- und feiertags 9 bis 18 Uhr.
Weitere Informationen und die Öffnungszeiten anderer Filialen gibt es im Internet unter
Rund sechs Tonnen pro Woche
Seit 50 Jahren existiert die Konditorei Limper, die Uwe Limper nach dem Tod seines Vaters übernahm und Stück für Stück erweiterte. 1979 machte er seinen Meister und eröffnete die erste Filiale an der Rathausstraße. 1981 folgte die Übernahme des Café Bleekmann am Kalkweg. Im Jahr 2000 übernahm der Geschäftsmann ein Café im Rhein-Ruhr-Zentrum. 2004 folgten die beiden Otto-Bittner-Cafés in Düsseldorf.
„Das Besondere an unseren Zimtsternen ist, dass wir anstatt des normal verwendeten Cassia-Zimts den hochwertigeren Ceylon-Zimt verwenden. Dieser ist im normalen Handel nur schwer zu bekommen“, verrät Limper. „Das Geheimnis ist, hochwertige Zutaten zu verwenden und den richtigen Zeitpunkt herauszufinden, wann die Plätzchen aus dem Ofen müssen.“ Bei den Zimtsternen, so Limper, sei dieser Punkt dann erreicht, „wenn die Sterne auf dem Backpapier bewegt werden können.“
Nichtlange aufbewahren
Danach heißt es, die Gebäckknabereien, bei denen Nuss- und Zitrusfruchtgeschmack aufeinandertreffen, gut aufzubewahren und, je nach Bedarf, vor jungen und alten Schleckermäulern zu verstecken. Sonst muss in der nächsten Woche „nachgebacken“ werden. Doch das ist manchmal auch aus einem anderen Grund sinnvoll: „Die Zimtsterne sind nicht wahnsinnig lange haltbar. Nach ein bis zwei Wochen werden sie langsam hart.“ Also doch nicht verstecken? Am besten einen Mittelweg wählen, rät der Fachmann Limper, augenzwinkernd.
Was denn am besten zu den Zimtsternen passt? Da hat Uwe Limper eine eigene, ganz spezielle, Vorliebe: „Am Besten, man isst sie am Abend, wenn man zu Hause ist und trinkt dazu einen schön heißen Becher Glühwein.“
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum






