Duisburg: Strahlenwerte sind gering
zuletzt aktualisiert: 20.02.2009Duisburg (RPO). Wanheim (oss) Aus der 1974 gegründeten Gesellschaft für Nukleartransporte wurde 1977 die Gesellschaft für Nuklear-Service (GNS). Die Betriebsstätte im Duisburger Süden ist eine von vielen Standorten, neben beispielsweise Essen, Jülich, Mülheim oder Ahaus.
Zu den Aufgabenfeldern des Unternehmens gehören Abfall-Service-Leistungen für Kernkraftwerke, Wartung, Reparatur und Stilllegung kerntechnischer Anlagen, Brennstoffentsorgung sowie der Betrieb von Zwischenlagern für radioaktive Abfälle.
Im Jahr 1985 mietete sich die GNS in Wanheim ein. 18 Mitarbeiter sorgen an der Friemersheimer Straße auf dem Industriegelände der Sona-Präzisionsschmiede in Wanheim dafür, dass radioaktiv kontaminierte Stoffe gereinigt und für das Zwischenlager in Gorleben aufbereitet werden. Das sind in der Regel alte Putzlappen, Kleidungsstücke, aber auch Teile aus "zurückgebauten" Kernkraftwerken können hier für einen eingeschränkten Zeitraum untergebracht werden, wie GNS-Sprecher Michael Köbl gestern unserer Zeitung mitteilte.
Von den fünf Tonnen radioaktiv kontaminiertem Stahl, die momentan in Duisburg gelagert werde, gehe jedoch keine Gefahr für die Duisburger Bevölkerung aus. "Die Strahlung die von dem Container ausgeht, in dem der Schrott lagert, ist sehr gering", versicherte Köbl,
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