Duisburg: Teurerer Kindergarten
zuletzt aktualisiert: 29.01.2010
Ebenfalls im Bereich Kinder- und Jugendarbeit droht Ungemach in Form von höheren Kindergartenbeiträgen. Wie berichtet hat die Bezirksregierung sich damit durchgesetzt, dass Duisburg für Geschwisterkinder Kindergartengebühren berechnen muss, obwohl das in manchen Nachbarkommunen nicht der Fall ist. Zudem hat es die Stadt bislang vermieden, den gesamten auf die Eltern abzuwälzenden Kostenanteil in die Berechnung der Kindergartengebühren einfließen zu lassen. Der Grund: Die Zahl der Eltern, die aufgrund ihres Einkommens gar nicht oder nur sehr wenig bezahlen müssen, ist überdurchschnittlich hoch. "Vollzahler" sind hier gerade mal sechs Prozent aller Eltern. Im Sparprogramm wird die Anhebung der Kindergartenbeiträge angekündigt. Um den Kostenanteil der Eltern erfüllen zu können, müssten die Gebühren um 33,5 Prozent angehoben werden. So kämen 3,6 Millionen Euro in die Kasse und damit der Differenzbetrag zwischen den kalkulierten Platzpauschalen und den derzeit tatsächlich beitragsfinazierten Anteilen. Die Stadtverwaltung schlägt vor, sich vorerst mit 320 000 Euro Mehreinnahmen zu begnügen. Vorbild für Duisburgs neue Kindergartenbeiträge könnte Oberhausen sein, wo auch Geringverdiener zahlen müssen.
Quelle: RP
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