Duisburg: ThyssenKrupp setzt auf neue Autotechnologie
zuletzt aktualisiert: 06.11.2009Duisburg (RPO). ThyssenKrupp beginnt das neue Geschäftsjahr mit einer Technologie-Offensive: Im konzernübergreifenden Forschungsprojekt "InCar" haben ThyssenKrupp-Ingenieure insgesamt 35 Innovationen für den Automobilbau entwickelt. Die ersten "InCar"-Bauteile werden bereits in den Werken der Automobilhersteller für die Serieneinführung erprobt. Die Vorstandsmitglieder Dr. Ulrich Jaroni (ThyssenKrupp Steel Europe) und Dr. Karsten Kroos (Components Technology) stellten Details dazu gestern in Hamborn vor. "InCar kommt genau zur rechten Zeit", sagte Jaroni.
Für Karosserie, Fahrwerk, Antrieb
Die am Projekt beteiligten Unternehmen beschäftigen Experten für Werkstoffentwicklung, für Konstruktion und Produktionstechnik, für Bauteilfertigung sowie Anlagen-, Werkzeug- und Prototypenbau für die Automobilproduktion. Das Projekt bietet neue Lösungen sowohl für die Karosserie, als auch für Fahrwerk und Antrieb. Mit "InCar-Innovationen" könne der Kunde Ressourcen schonen, Kosten sparen oder Autos mit verbesserten Funktionen bauen – je nachdem, welches Entwicklungsziel für ihn wichtig sei. Gleichzeitig könnten sie mit deutlich verringertem Aufwand in die Serienfertigung übernommen werden können. Angesichts der aktuell schwierigen Situation der Automobilindustrie wachse der Druck auf die Hersteller, durch umweltfreundlichere und kostengünstigere Fahrzeuge mit weiter verbesserten Funktionen verlorenes Terrain zurück zu gewinnen. Neue gesetzliche Regelungen wie der ab 2012 EU-weit für Neuwagen geltende mittlere Emissionsgrenzwert von 130 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer seien eine weitere Herausforderung.
"Die InCar Entwicklungsschwerpunkte sind eng mit unseren Kunden abgestimmt", erklärte Kroos. Das mache es den Kunden leichter, die Innovationen zu übernehmen und ihren jeweiligen Marken-, Design- und Produktionsstrategien anzupassen.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







