Duisburg: Tipps, Blick nach vorn
zuletzt aktualisiert: 31.07.2010
Dr. Sabine Uhlen gibt auch einen Tipp, deren Grundlage die Hirnfoschung ist: Unverarbeitete Erinnerungen kreisen in den Nervenzellbahnen in der rechten Hirnhälfte. Sie befinden sich im "Hot System" (heißes System) der Verarbeitung und führen zu permanenter Ausschüttung von Stresshormonen. Zur Überführung in das "Cool System" (kühle System) müssen die Erregungen beiden Gehirnhälften zugänglich werden. Ein Tipp von Dr. Uhlen: Eine CD auflegen und abwechselnd mitzusingen oder mitzusummen (für die rechte Gehirnhälfte) und den Takt zählen (Rechnen = linke Gehirnhälfte). Schlagzeugspielen und andere Tätigkeiten mit links-rechts Koordination förderten ebenfalls die Verschaltung der Gehirnhälften. Für viele Menschen, so Dr. Uhlen, sei es besser, einfach nur zu vergessen. Nicht jedes Trauma müsse zwangsläufig bearbeitet werden. Bei allem Furchtbaren könne durch die Katastrophe bei einigen auch Positives entstehen, wenn das Schlimmste überwunden ist: Manche erleben mehr Gelassenheit im Alltag, weil sie die Relativität der Alltagsprobleme erkannt haben. Die Werte können sich zu mehr Mitmenschlichkeit verschieben. Menschen erfahren unerwartete Hilfsbereitschaft.
Quelle: RP
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