Duisburg: TKS: Mitarbeiter protestieren
zuletzt aktualisiert: 18.06.2009 - 14:05Rund 400 Beschäftigte von ThyssenKrupp Steel haben am Donnerstagmorgen rund vier Stunden lang das Haupttor ins Duisburg-Hüttenheimer Werk gesperrt. Grund der Proteste: Die Mitarbeiter befürchten, dass Teile des Stahlkonzerns zerschlagen werden und das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt wird.
Das berichtet der WDR auf seiner Internetseite. Der spontanen Protestaktion waren Aussagen des neuen Stahl-Vorstandschefs Edwin Eichler vorausgegangen, nach denen drei von sieben Werken in NRW zu GmbHs umgewandelt werden sollen.
ThyssenKrupp Steel-Vorstand Ulrich Jaroni hat unterdessen baldige Gespräche mit den Betriebsräten angekündigt. Diese rechnen mit einem möglichen Verkauf der Werke.
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