Duisburg: TKS-Vorstand will sparen
zuletzt aktualisiert: 07.02.2009
Das "Programm Zukunft" von ThyssenKrupp Steel, dass die unbefristete Übernahme von 1000 Auszubildenden in den nächsten Jahren sichert, bleibt bestehen. Das ist das Ergebnis einer Gesamtbetriebsratskonferenz, zu der 150 Arbeitnehmervertreter von allen sieben TKS-Standorten nach Duisburg gekommen waren. TKS-Vorstandschef Dr. Karl-Ulrich Köhler und Arbeitsdirektor Dieter Kroll erläuterten dabei die Sparpläne der Thyssen-Stahlsparte. Mehr als 300 Millionen Euro sollen eingespart werden, zum Teil auch durch Personalabbau. Die Zahl von 1500 Beschäftigten habe aber nie im Raum gestanden. Eine betriebliche Vereinbarung soll bis zum 30. September 2010 stehen. Die entsprechende Regelung soll erstmals im Geschäftsjahr 2010 / 2011 ergebniswirksam werden. Nun werden Arbeitskreise eingerichtet, die die Umsetzung des Sparpaketes vorbereiten sollen. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Willi Segerath erklärte, die Arbeitnehmervertretung lehne das Sparprogramm ab. Es sei zu neoliberal ausgefallen.
Quelle: RP
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