Duisburg: Toter nach Unfall auf A40
zuletzt aktualisiert: 07.02.2010 - 16:14Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagabend auf der A40 ist ein Duisburger (30) ums Leben gekommen. Der 30-Jährige wurde auf der Fahrbahn von einem Auto erfasst und verstarb wenig später in einem Krankenhaus.
Der Unfall ereignete sich auf der A40 kurz hinter der Anschlussstelle Mülheim-Dümpten- Der 30-jährige wurde durch den Aufprall so schwer verletzt, dass er wenig später in einem Krankenhaus verstarb. Der Tote war stark alkoholisiert Er ist vom Standstreifen aus auf die Fahrbahn gelaufen.
Doch der Reihe nach: Um 22 Uhr, befuhr ein 33-jähriger Pkw-Fahrer mit zwei Freunden die A40 in Richtung Venlo. Nach bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei Düsseldorf und gemäß der Angaben der Zeugen, musste sich der Beifahrer in Folge seiner Alkoholisierung übergeben. Er forderte den Fahrer auf, anzuhalten. Dieser stoppte den Wagen hinter der Anschlussstelle Mülheim-Dümpten auf dem dortigen Standstreifen.
Der 30-jährige Duisburger stieg unvermittelt nach links aus dem Pkw aus und geriet dabei auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn. Die beiden anderen Insassen eilten ihrem Kollegen nach und versuchten, ihn noch von der Fahrbahn zu holen. In diesem Moment konnte ein 25-jähriger Pkw-Fahrer aus Essen einen Zusammenprall mit der Personengruppe gerade noch verhindern. Während sich die Zwei auf dem Standstreifen wieder in Sicherheit bringen konnten, lief der stark alkoholisierte Duisburger weiter auf den linken Fahrstreifen. Dort wurde er frontal von dem Fahrzeug eines 43-jährigen Renault-Fahrers aus Duisburg erfasst und auf die bauliche Trennung der Richtungsfahrbahnen geschleudert.
Im Klinikum Essen wurde kurze Zeit später der Tod festgestellt. Eine entnommene Blutprobe bestätigte die Angaben der Zeugen hinsichtlich des Grades der Alkoholisierung des Mannes.
Die BAB 40, Richtungsfahrbahn Venlo, wurde zur Unfallaufnahme, Opferfürsorge und Bergung der Fahrzeuge für circa 60 Minuten gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Mülheim Dümpten abgeleitet bzw. zurückgeführt. Das größte Stauausmaß betrug 1.000 Meter. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 10.000 Euro.
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