Duisburg: Viel Arbeit für Peking 2008
VON LINDA KLIMMEK - zuletzt aktualisiert: 26.07.2008Duisburg (RPO). Wer zu den Olympischen Spielen reisen darf, hat keine Motivationsprobleme. Dies machten sich Schüler des Abtei-Gymnasiums in Hamborn zunutze. Sie freuen sich auf das zweiwöchige „Abenteuer Peking“.
Bereits vor sechs Jahren hat das Projekt „Peking 2008“ für die damaligen Fünftklässler des Abtei-Gymnasiums in Duisburg-Hamborn begonnen. Das Projekt war als Versuch konzipiert, die oft auftretenden Motivationsprobleme von Mittelstufenschülern zu überwinden.
Voraussetzung für die Teilnahme an dem Projekt war nämlich eine gradlinige Schullaufbahn, die im Rahmen des Projekts mit einer 14-tägigen Reise zu den Olympischen Spielen in Peking „belohnt“ werden sollte. Mit langfristig angelegten „gegenseitigen Hilfssystemen“ wurde der Versuch unternommen, das hochgesteckte Ziel zu erreichen. Projekt-Lehrer und -Lehrerinnen leiteten verschiedene Fachgruppen, die sich bei der Erarbeitung von Unterrichtsinhalten gegenseitig unterstützen sollten. Die grundlegende Idee des Projekts war es, dass durch die langfristige inhaltliche und thematische Auseinandersetzung die Eigenverantwortung der Schüler gefördert werden sollte.
Im Zeichen des Sports
Während in der ersten Woche der Besuch von bekannten Sehenswürdigkeiten geplant ist, soll die zweite Woche im Zeichen des Sports stehen. Es werden zwei spannende, ereignisreiche Wochen werden, für die sich die Projektplanung und -ausführung sicherlich gelohnt haben wird.
Eine weitere pädagogisch wertvolle Erfahrung für die Schüler war es außerdem, konzentriert auf ein festgelegtes Ziel hinzuarbeiten. Die themenorientierte Projektumsetzung erfolgte hauptsächlich durch die vier engagierte Lehrkräfte (zwei Frauen und zwei Männer), die aufgrund ihrer Fächer in der Lage waren, die Inhalte sinnvoll in ihren Unterricht mit einzubauen.
Küche und Landeskunde
Erarbeitet wurden von den Schülern und Fachgruppen zum Thema China unter anderem die geografische Lage, die chinesische Küche, die Landeskunde und die Bereiche Geschichte, Wirtschaft, Kommunikation, Umweltproblematik, die Medizin und das politische Selbstverständnis Chinas. Zwei weitere Schwerpunkte bildeten der Sport und die Olympischen Spiele.
Durch Museumsbesuche und Vorträge sowie durch selbst erarbeitete Referate haben die Schüler umfassende Informationen gesammelt.
So waren sie intensiv auf ihre Reise vorbereitet, die nicht nur dem Besuch einer internationalen Sportveranstaltung dienen sollte, sondern die auch im Zeichen der internationalen Begegnungen und des länderübergreifenden Austauschs stehen sollte.
Flug am 31. Juli
Nach sechs Jahren Vorbereitung wird die Schülergruppe des Abtei-Gymnasiums am 31. Juli nach Peking fliegen, um ihr Ziel – „ihre Reise“ – anzutreten. Während der zwei Wochen in Peking werden die Schüler in einem Internat untergebracht sein, sodass dem Austausch mit chinesischen Schülern nichts im Wege steht.
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