Duisburg: Wahlbeteiligung wohl unter 30 Prozent
zuletzt aktualisiert: 01.07.2012 - 15:35Duisburg (RPO). Die Oberbürgermeister-Stichwahl in Duisburg hat am Sonntag mit geringer Beteiligung begonnen. Bis 12 Uhr gaben 15 Prozent der gut 365.000 Wahlberechtigten ihre Stimme ab, teilte Wahlamtsleiter Burkhard Beyersdorff mit.
Im ersten Wahlgang vor 14 Tagen waren es zu diesem Zeitpunkt 17 Prozent gewesen. "Das steuert auf eine Wahlbeteiligung von knapp 30 Prozent zu", sagte Beyersdorff, "nicht viel, aber normal bei Stichwahlen".
Damit wird die ohnehin schon sehr niedrige Wahlbeteiligung von 32,8 Prozent beim ersten Wahltermin vor einigen Wochen wahrscheinlich noch einmal unterboten werden.
Dabei hatten die abgegebenen Briefwahlstimmen das nicht unbedingt vermuten lassen. Rund 35.000 per Briefwahl abgegebene Stimmen bedeuteten etwa 2,8 Prozentpunkte mehr als bei der Wahl vor zwei Wochen.
In der Stichwahl stehen sich der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Sören Link (36) und der ehrenamtliche Duisburger CDU-Bürgermeister Benno Lensdorf (69) gegenüber. Link hatte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit nur knapp verfehlt und gilt als Favorit.
Den bisherigen OB Adolf Sauerland (CDU) hatten die Duisburger wegen der Loveparade-Katastrophe in einem spektakulären Bürgerbegehren abgewählt. Duisburg war die letzte Großstadt im Ruhrgebiet mit einem CDU-Verwaltungschef.






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