Duisburg: Wittke: Hauptbahnhof wird ausgebaut
zuletzt aktualisiert: 27.04.2007Duisburg (RPO). Oliver Wittke hatte gute Nachrichten mitgebracht. Als er am Mittwochabend Gast bei der Duisburger CDU war, kündigte er an, dass der Ausbau des Hauptbahnhofes gesichert sei. Er habe von Bahn-Chef Mehdorn die Zusage, dass das Verkehrsunternehmen mitzieht und sich auch beteiligt.
Einen Zeitrahmen nannte der Minister allerdings nicht. Für seine Einschätzung, dass der Duisburger Hauptbahnhof ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen sei und schon darum dringend eine Aufwertung benötige, bekam der Minister im gut gefüllten Großen Saal des Duisburger Hofes reichlich Beifall.
Gute Nachrichten hatte der Minister auch für Rheinhausen im Gepäck. Die Bahn habe ihm mitgeteilt, dass die Bahnüberführung im Zuge der L 473n bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt sei. „Dann werden wir zügig den letzten Straßenabschnitt bauen.
„Ich hätte das alles gerne schneller gehabt, aber ohne die Brücke geht es nun einmal nicht“, antwortete er Bezirksvorsteherin Katharina Gottschling, die auf die Verkehrsprobleme bei Logport hingewiesen hatte. Wittke mahnte, die überaus positive Entwicklung des Duisburger Hafens fortzusetzen, sprich Ausweichflächen zur Verfügung zu stellen. Eine dieser Flächen könnte in Wedau liegen. Dort, wo Wohnbebauung geplant ist, wäre alternativ auch Raum für Wirtschaft beziehungsweise Logistik.
Zügig werde auch der Ausbau der A59 voranschreiten, ist Wittke überzeugt. Der erste und dritte Bauabschnitt seien bis zum Jahresende im Bau, im kommenden Jahr folge dann der zweite Teil, so dass die Stadt nicht mehr lange auf die Überdeckelung des Geländes vor dem Hauptbahnhof warten müsse.
Oliver Wittke sprach sich dafür aus, den Nahverkehr mit Hilfe des geplanten Rhein-Ruhr-Expresses zu stärken, auch wenn dies für Bahnanlieger an der Strecke Dortmund-Essen-Duisburg-Düsseldorf bedeute, dass sie noch zwei weitere Gleise vor der Haustüre ertragen müssten.
Parteichef Thomas Mahlberg freute sich nicht nur über die rund 150 Zuhörer im Saal, sondern auch über das Lob, das Wittke der CDU-Ratsfraktion und vor allem dem Oberbürgermeister gegeben hatte. Über Duisburg werde im Land viel gesprochen, so Wittke. Man könne hier die Dynamik und Bewegung sehen. Duisburg packe die Zukunft an. Und er habe Hochachtung vor den Leistungen von Adolf Sauerland, der hervorragende Arbeit leiste und mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben sei.
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