Duisburg: Woolworth-Filiale: Zukunft ungewiss
zuletzt aktualisiert: 16.04.2009Duisburg (RPO). Nachdem die Woolworth-Kette in Deutschland in Frankfurt einen vorläufigen Insolvenzantrag gestellt hat, ist die Zukunft der Duisburger Filiale an der Königstraße zunächst noch unklar.
Allerdings machte der Insolvenzverwalter gestern Mitarbeitern und Kunden Hoffnung. Es gebe gute Chancen, das Überleben des Unternehmens zu sichern, erklärte der Insolvenzverwalter gestern.
In der Duisburger Filiale an der Königstraße ging der Verkauf gestern ganz normal weiter. Rund 20 Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Das Angebot ist hier eher auf das untere Preissegment konzentriert und reicht von Bekleidung über Drogerieartikel bis hin zu Haushaltswaren. Insgesamt sind von dem vorläufigen Insolvenzverfahren in Deutschland 9700 Beschäftigte betroffen. Die meisten von ihnen (6000) arbeiten in Teilzeit oder als Aushilfen.
Die Ausgangsbasis sei gut, so der Insolvenzverwalter. Ob und wie viele Filialen geschlossen werden müssen, stünde noch nicht fest. Da Woolworth noch nicht zahlungsunfähig sei und auch die Vermieter der Immobilien der Läden Gesprächsbereitschaft signalisiert hätten, gebe es gute Chancen. "Wir arbeiten daran, dass die Läden offen bleiben", erklärte der Insolvenzverwalter. In Frage kommt auch ein Verkauf der Warenhaus-Kette an Investoren.
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