Das erste Interview
VON HERMANN KEWITZ - zuletzt aktualisiert: 27.06.2009Markus Wallat macht sich Hoffnungen auf ein WM-Ticket / Lena Müller will sich heute auch in den Blickpunkt rudern / Stimmung und Organisation stimmen.
Gold allein macht auch nicht glücklich. Für die Heimspieler bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaft geht es heute um mehr als Titelehren. Lena Müller vom Duisburger Ruderverein will sich mit Erfolgen im leichten Zweier (11.15 Uhr), Vierer (16:48) und Achter (17:15 Uhr) für einen Platz in der Nationalmannschaft empfehlen. Das Ziel in dieser Saison ist WM in Prag. Chancen auf Edelmetall und "Reisegutscheine" hat Lena Müller heute allemal.
Markus Wallat, vom Duisburger Ruderverein, hat ebenfalls Siegchancen, im Leichtgewichts Vierer ohne Steuermann. Am Donnerstag gab Wallat, der sich Hoffnungen auf ein WM-Ticket macht, sein erstes Fernseh-Interview. "Das wird ihn sicher zusätzlich motivieren", sagt Organisationsleiter Mario Woldt mit einem Augenzwinkern. Gegner beim Rennen am heute um 11.33 Uhr ist unter anderem sein Bruder Stefan, der im Vierer einer anderen Renngemeinschaft im Boot sitzt. Die Wallat Brüder sind auch im leichten Achter um 17.06 Uhr getrennt im Einsatz.
Im Frauen-Vierer ohne Steuermann ist Theresa Lomertin um 14.18 Uhr gefragt. Mit einem Platz auf der Tribüne müssen sich an den beiden Finaltagen Alexander Roos, Robert Schumacher begnügen. Auch im Hoffnungslauf kamen die beiden Duisburger nicht über einen sechsten Platz hinaus.
Mit den Finals der U23 am Samstag (ab 10:30 Uhr) und den Endläufen der U17 und U19 am Sonntag (ab 9 Uhr) finden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaft der Ruderer am Wochenende ihren Abschluss und Höhepunkt.
Ohne große Probleme verlief der erste Wettkampftag. Dabei hatte die Organisatoren des International Wedau Regatta ein echtes Mammutprogramm zu bewältigen. Über 100 Vorläufe wurden in mehr als 30 Rennen gestartet. Trotz der hohen Schlagzahl blieben die Organisatoren im Zeitplan.
Regattaleiter Marion Woldt sprach von einem "ruhigen ersten Tag" und freute sich über die "entspannte Atmosphäre". Bestes Wetter, optimale Wettkampfbedingungen und eine gute Organisation sorgten für einen gelungenen Start der großen Veranstaltung im Duisburger Süden.
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