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Fußball: Das Spiel kann beginnen

VON MARTIN CORDES - zuletzt aktualisiert: 25.05.2007

Gestern Nachmittag erreichte der Tross des Frauenfußball-Bundesligisten FCR 2001 Duisburg wohlbehalten sein Quartier in Potsdam. Morgen geht es im Berliner Olympiastadion um den deutschen Pokal.

„Das Spiel kann beginnen, der FCR 2001 Duisburg ist gerüstet.“ Unbestritten ist das Pokalfinale im Berliner Olympiastadion das Highlight eines jeden Jahres im Frauenfußball. Und so brennen die Duisburgerinnen darauf, dass es endlich los geht. Am morgigen Samstag um 16.45 Uhr auf dem „heiligen“ Rasen des Olympiastadions fällt die Entscheidung, ob die Duisburgerinnen zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte nach 1998 den „Pott“ mit nach Hause nehmen können oder ob der designierte Deutsche Meister 1. FFC Frankfurt das Double schafft. Von allen Experten werden die Frankfurterinnen leicht favorisiert, nicht nur, weil sie den FCR in der Meisterschaft zweimal deutlich schlagen konnten, sondern weil die mit Nationalspielerinnen gespickte Mannschaft in Deutschland noch immer das Maß aller Dinge ist.

Superstimmung im Bus

Die FCR-Vereinsführung hat alles getan, um den Erfolg zu ermöglichen. Als sich der Tross gestern morgen von der FCR-Geschäftsstelle in Neumühl in Bewegung setzte, saß man behaglich in einem eigens für diese Fahrt angemieteten Hotelbus, der jeglichen Komfort aufweist. Die 32 Sitze über zwei Etagen sind sämtlich als Liegeplätze umwandelbar. Teammanager Dieter Oster: „Da liegt man wie zu Hause im Bett.“ Üblicherweise wird das luxuriöse Gefährt für Langstrecken zwischen Deutschland und Spanien eingesetzt.

Im Bus fehlten lediglich zwei Personen: einmal Cheftrainer Thomas Obliers, der wegen der Teilnahme an einer Beerdigung in der Nähe von Berlin schon am Mittwoch in die Hauptstadt geflogen war und gestern Nachmittag im Kongresshotel Templiner See in Potsdam, in dem die Mannschaft logiert, eintraf.

Auch Jennifer Oster war nicht im Bus. Die Mittelfeldspielerin hatte sich im Spiel bei der SG Essen-Schönebeck ohne Fremdeinwirkung den Anbruch des Schienenbeins sowie den Riss des Syndesmosebandes zugezogen und wurde gestern in Moers erfolgreich operiert. Teile der Mannschaft besuchten sie gestern morgen noch vor der Abfahrt nach Berlin. Morgen wird Jenny im Finale dabei sein, wenn auch nur an Krücken auf der Tribüne. Gestern Nachmittag erreichte der Tross des FCR das Potsdamer Quartier, wo Trainer Obliers schon wartete und seine Mannschaft gleich zu einem lockeren Training bat. Mit dabei auch Torjägerin Inka Grings, die ihre Leistenverletzung weitgehend überwunden hat und morgen mit hoher Wahrscheinlichkeit aufläuft.

Quelle: RP

 
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