Ducks stehen im Finale
VON TOBIAS KNÜFERMANN - zuletzt aktualisiert: 16.11.2009In der Skaterhockey-Bundesliga haben die Duisburg Ducks mal wieder das Playoff-Endspiel erreicht. Im dritten Halbfinalspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Manfred Schmitz mit 5:3 gegen Bissendorf durch,
Die Duisburg Ducks haben sich erneut für das Finale um die Deutsche Skaterhockey-Meisterschaft qualifiziert. Im dritten und alles entscheidenden Playoff-Halbfinale gegen die Bissendorfer Panther setzten sich die "Enten" nach einem spannenden Spiel mit 5:3 (1:0, 3:2, 1:1) und treffen nun im Finale auf den HC Köln-West, der sich bereits nach zwei Spielen gegen die Highlander Lüdenscheid durchgesetzt hatte. Coach Manfred Schmitz zeigte sich hochzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Das war ein richtig gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir stehen absolut verdient im Endspiel."
Mit 35 Jahren ist Markus Bak der Oldie der Mannschaft. Mithalten kann die "Nummer 36" aber noch bestens. Und das oft besser, als die jüngeren Mitstreiter. Gestern erwischte der Bambini-Trainer des Vereins mal wieder einen ganz starken Tag und hatte mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am erneuten Finaleinzug. Seit 1997 spielt Bak bei den Duisburg Ducks und hat in der Bundesliga seither schon über 400 Tore erzielt.
Markus Bak trifft zwei Mal
Im ersten Drittel sorgte Bak nach Vorarbeit von Sebastian Schneider für den einzigen Treffer. Im Mitteldrittel war dann etwas mehr los. Nach dem schnellen Ausgleich der Gäste stellte Defensivmann Gordon Kindler den alten Abstand wieder. In der Folge waren die Hausherren deutlich tonangebend und kamen durch Dominik Müller und Bak zu zwei weiteren Treffern. Unnötigerweise schalteten die Ducks danach einen Gang zurück und kassierten kurz vor der Sirene noch zwei Tore zum Spielstand von 3:4: "Leider haben wir da etwas die Aggressivität vermissen lassen und hatten außerdem noch ein wenig Glück", meinte Manfred Schmitz.
Im Schlussdrittel fuhren beide Teams noch einige gute Angriffe, gleich bei zwei Lattentreffer hatten die Ducks aber kein Glück mehr. Auch Bissendorf erspielte sich noch einige gute Torchancen, doch der gute Torhüter Lars Tannhof, der den Vorzug vor Mario Säs erhalten hatte, war immer auf der Höhe und musste nicht mehr hinter sich greifen. Als die Gäste alles auf eine Karten setzten und den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Feld nahm, fiel die endgültige Entscheidung für den Titelverteidiger. Kevin Wilson traf zum Endstand ins leere Tore. Im Finale hat der HC Köln-West zunächst Heimrecht, weil die Domstädter in der Hauptrunde zwei Punkte mehr auf dem Konto hatten, als die Ducks.
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