Düngen: Duisburg besser als New York
zuletzt aktualisiert: 09.12.2009Beim 27. Rhein-Ruhr-Marathon am Sonntag, 30. Mai 2010, sind die Handbiker wieder am Start. Die Sportler mit Behinderungen fahren um Punkte für die Handbike Citymarathon Trophy. Der Verband hatte in diesem Jahr Duisburg erstmals in sein Wettbewerbsprogramm mit aufgenommen. "Nach den guten Erfahrungen mit der Organisation und der Strecke haben sich die Handbiker entschlossen, 2010 erneut den Rhein-Ruhr-Marathon zu fahren", sagt Bernd Düngen, der für den Stadtsportbund Duisburg die Gespräche mit den Veranstaltern der Trophy führte. Weitere Stationen des Cups sind Berlin, Düsseldorf und Frankfurt. Bernd Düngen freute sich über die Zusage der Organisatoren, wieder beim Rhein-Ruhr-Marathon zu starten. "Die Handbiker mit ihren schnittigen Rennmaschinen sorgen für eine attraktive Bereicherung des Wettbewerbsprogramms", sagt Bernd Düngen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 Stundenkilometern sind die "rasenden Rollstühle" auf der Strecke von 42,195 Kilometern unterwegs.
Beim 27. Rhein-Ruhr-Marathon fahren die Besten nicht nur um Punkte für die Gesamtwertung. Sie nehmen auch wieder den Weltrekord in den Blick. "2009 war dies nicht möglich, da die Strecke den Topfahrern nicht bekannt war und entsprechend zurückhaltend gefahren wurde", lautet Bernd Düngens Begründung. In Duisburg gehen erneut die Spitzenfahrer der Trophy an den Start. Insgesamt erhoffen sich die Veranstalter mehr als 50 Handbiker, die in drei Klassen um den Sieg fahren. 2009 nahmen 49 Starter in Duisburg teil. "Damit waren wir besser als der Marathon in New York. Da waren es nur 14", sagt Düngen.
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