Eishockey: EVD: Die letzte Hoffnung
zuletzt aktualisiert: 23.12.2008Zum Unternehmen „Letzte Hoffnung“ startet der Duisburger Eishockey-Fuchs Dienstag in Ingolstadt (19.30 Uhr). Soll es wirklich was werden, mit einem vorletzten Tabellenplatz am Saisonende, dann muss jetzt mal ein Sieg her.
Die Konkurrenz droht zu enteilen, und der ERC gehört zu den Mannschaften, bei denen ein Betteln um Zähler nicht von vornherein auf taube Ohren stößt. Zu einem Sieg reichte in den vergangenen vier Spielen auswärts bei den Füchsen nie. Immerhin, beim 3:4 in Straubing am Sonntag war Didi Hegens Mannschaft mal in Rufweite eines Punktgewinns.
Der Coach lobte die Vorstellung seiner Akteure dann auch gestern gleich noch einmal. Überraschend stark präsentierte sich dabei vor allem die junge Schar. Sebastian Pigache traf doppelt innerhalb von einer Minute. Johannes Sedlmeyer hielt ordentlich mit. Michael Rimbeck spielt dagegen weiter für Herne. Auch Cameron Mann kommt erst nach Weihnachten zum Fuchs.
In Ingolstadt fehlt Peter Abstreiter. Allerdings hat sich seine Schulterverletzung, die er sich in Straubing zugezogen hatte, nicht als so schwerwiegend herausgestellt. „Zum Glück ist es nur eine schwere Dehnung. Ich denke, dass Peter in zwei Wochen wieder für uns spielen kann“, so Hegen.
Er kann zumindest eine einigermaßen komplette Formation aufbieten. „Wir wollen so lange wie möglich dagegen halten. Ich sehe gute Chancen, wenn wir so stabil spielen wie in Straubing“, sagt der Trainer. Zeit für einen Erfolg gegen den Tabellenvierzehnten ist es durchaus. In den beiden ersten Begegnungen gegen die Süddeutschen gab es eine 2:6- und eine 2:4-Niederlage. Diese beiden Niederlagen machen auch in der Tabelle den Unterschied aus.
Die Füchse haben genau zwölf Punkte Rückstand auf die Mannschaft, die derzeit Drittletzter ist.
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