Eishockey: EVD: Im Spitzenspiel am Essener Westbahnhof
zuletzt aktualisiert: 19.02.2010Am Essener Westbahnhof wollen Duisburgs Eishockey-Füchse heute Abend um 20.30 Uhr zum Zug kommen. Im Spitzenspiel der Regionalliga-Meisterrunde gegen die Moskitos Essen zählt nur ein Sieg für das Team von Trainer Czeslaw Panek. Und das möglichst bereits in der regulären Spielzeit.
Nur so kann der EVD sicher sein, als Tabellenführer in die Play-offs mit dem Norden zu starten. Die Ausgangslage vor dem Prestigeduell sieht den Fuchs zwar als Tabellenführer, allerdings hat die Mannschaft bereits ein Spiel mehr auf dem Konto. Der Vorsprung von derzeit zwei Zählern könnte sich so auf ganz natürlichem Weg in einen Rückstand von einem Punkt verwandeln. Das Essen sein Nachholspiel gewinnt, gilt als sicher. Weil es bei einem Erfolg nach Penaltys nur zwei Punkte gibt und der Verlierer für seine unentschiedenen Bemühungen während der 60 regulären Minuten immerhin einen Punkt bekommt, käme es in der Tabelle auf diesem Weg nur zu einem Gleichstand, der unerwünschten Art.
Liesegang, MCNevan und Bovenschen fallen aus
(kew) Mit solchen Rechenspielen hält sich Trainer Panek gar nicht auf: "Wir wollen gewinnen und wir werden gewinnen", erklärt er knapp. Dabei fehlt ihm sein bester Spieler. Nils Liesegang meldete sich am Mittwoch mit Bronchitis vom Training ab und kann heute nicht auflaufen. Der Angreifer ist in der Vierten Liga eine Klasse für sich und entscheidet eine Partie im Alleingang, wenn ihm der Sinn danach steht. Sturmpartner Shannon McNevan muss ebenfalls passen. Zum einen Hand der Kanadier eine Handverletzung, zum anderen ist er inzwischen zum Mittrainer des Herner EV aufgestiegen. Verteidiger Nickolas Bovenschen muss ebenfalls aus Verletzungsgründen passen.
Auf Keeper Christian Lüttges kommt es heute an
(kew) Damit ist die Favoritenrolle keineswegs eindeutig vergeben. Bereits im Hinspiel zwang Essen, das von Uli Egen trainiert wird, in einem kuriosen Spiel den Fuchs mit einem 8:8-Remis ins Penaltyschießen. Da gewann der EVD zwar, fühlte das Ergebnis aber als Niederlage. Jesse Panek setzt deshalb heute Abend auf die Qualitäten von Torhüter Christian Lüttges: "Wenn er einen guten Tag hat, dann bin ich sehr optimistisch." In Hinspiel war Lüttges nur bedingt gut drauf. Die Zusatzleistung sollte leicht fallen. Vor großer Kulisse geht es gegen den einzig wahren Gegner in der Liga. Weil die Fans aus Duisburg und Essen nicht immer in aller Freundlichkeit miteinander umgehen, haben die Hausherren zusätzliche Sicherheitskräfte geordert. Am Sonntag um 18.30 Uhr spielt der EVD gegen die DEG II: Auch eine interessante Begegnung. Aber nichts gegen das Treffen heute am Essener Westbahnhof.
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