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Eishockey: EVD lässt's ein Drittel lang ruhig angehen

zuletzt aktualisiert: 16.11.2009

Jesse Panek, der Trainer der Duisburger Eishockey-Füchse, hatte seine Cracks im Training gewarnt. Eine richtige Mannschaft zeige sich daran, dass sie auch gegen schwache Gegner die Konzentration hoch halte. Der JEC Königsborn, die Mannschaft, die am Freitagabend in der Scania-Arena planmäßig die Punkte ablieferte, gehört zweifellos zu den durchschnittlich talentierten Teams in der Vierten Liga. Doch zwischen den Worten des Trainers und den Taten der Spieler lag zumindest ein Drittel lang eine unübersehbare Kluft. Die Mannschaft aus Unna durfte sich über ein 2:2 zur Pause freuen.

Am Ende hatte der Fuchs dann mit einem 9:2 (2:2, 5:0, 2:0) die Zähler im Sack und vor etwas mehr als 1000 Zuschauern den zehnten Sieg in Serie eingefahren. Der Coach grantelte ein wenig über die allzu laxe Einstellung seiner Mannen. Freilich, der Qualitätsunterschied selbst gegenüber einem Team aus dem Mittelfeld der Liga ist so groß, dass es wohl nur wahren Zen-Meistern gelingt, mit höchster Spannung der Pflicht nachzukommen.

Die Partie unterhielt durch einige kleine Nettigkeiten. Shannon McNevan (3.), der Sportdirektor des Teams, schoss das 1:0 und sein erstes Tor als verteidigende Aushilfe beim EVD. Alexander Engel (8.) legte den zweiten Treffer nach. Trotz größter Überlegenheit mussten zwei Verteidiger für den ersten Vorsprung sorgen. Der Gast kam – sich wohl selbst die Augen reibend – vor der ersten Pause zum Ausgleich (15., 16.). Im zweiten Abschnitt holten die Hausherren durch die Tore von Nils Liesegang (23.), Artur Tegkaev (26.), Mats Schöbel (30.), Janne Kujala (31.) und erneut Mats Schöbel (40.) die notwendige Klarstellung nach. Die Tore von McNevan (48.) und Udo Schafranski (57.) gehörten schon zum Auslaufprogramm der Hausherren.

Quelle: RP

 
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