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Eishockey: Halbfinale Formsache

VON HERMANN KEWITZ - zuletzt aktualisiert: 13.03.2010

Die Füchse erwarten morgen die DEG II zum Rückspiel. Das erste Aufeinandertreffen endete mit einem Duisburger 4:1-Erfolg. Aber es war ein hart erkämpfter Sieg.

Play-off ist dann doch anders. Der Duisburger Eishockey-Fuchs gewann zwar das erste Spiel bei der Zweiten der Düsseldorfer EG mit 4:1 (2:1, 1:0, 1:0), musste sich aber vor 550 Zuschauern (darunter 350 Duisburger Sportsfreunde) deutlich mehr anstrengen, als es die Papierform hätte erwarten lassen. Vor einigen Wochen noch hatte der Viertligist die DEG mit 10:0 vom eigenen Eis gefegt. Der weitaus knappere Erfolg am Donnerstagabend an der Brehmstraße lässt das Team von Trainer Jesse Panek immerhin sehr optimistisch in das morgige Rückspiel um 14.30 Uhr in der Scania-Arena gehen.

Nickolas Bovenschen fehlt

Der Einzug ins Halbfinale – dann gegen den Tabellenersten aus der Regionalliga-Nord – sollte für den Zweitplatzierten der West-Meisterrunde nur eine Formsache sein. Morgen fehlt dem Fuchs Verteidiger Nickolas Bovenschen, der sich in einer vor allem von den Düsseldorfern hart geführten Partie nach einem Check gegen Kopf und Nacken des Düsseldorfers Gies eine Spieldauerstrafe einhandelte.

Die Partie am Donnerstag ging gleich munter los. Keine 13 Sekunden waren gespielt, da war der Gast schon im Glück. Kapitän Franz Fritzmeier traf auf Vorarbeit von Janne Kujala zum 1:0. Die DEG, eher defensiv ausgerichtet, wollte sich die Taktik jedoch nicht so früh vermasseln lassen. In der dritten Minute gelang Schümann der Ausgleich. Da zeichnete sich bereits ab, das wird hier diesmal nicht lustig. Zumindest hatten die mitgereisten Füchse-Freunde am 2:1 durch Fritzmeier (13.) ihren Spaß. Miikka Jäske traf im Mittelabschnitt zum 3:1 (35.) und Mats Schöbel (55.) erzielte bei Überzahl das 4:1. Damit war ein glanzloser Sieg eingefahren, von dem Trainer Panek sagte, dass er erwartet hart erkämpft worden war.

Bezeichnend dafür war, dass Torhüter Christian Lüttges zu den besten Füchsen gehörte. In vielen Spielen passte er zuvor vor allem darauf auf, dass niemand heimlich das Tor klaute. Doch auch das ist in den Play-off anders: Es geht nicht um ein schönes Spiel, sondern nur um den Sieg.

Quelle: RP

 
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