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Eishockey: Hegen hofft auf müde Eisbären

zuletzt aktualisiert: 02.01.2007 - 10:41

Einen guten Rutsch möchte man Eishockey-Spielern zum neuen Jahr nun gerade nicht wünschen. Standfestigkeit sollten die Cracks des EV Duisburg im Jahr 2007 beweisen. Bereits am Dienstag haben sie Gelegenheit dazu. Das Team von Trainer Didi Hegen tritt beim Deutschen Meister Eisbären Berlin (19.30 Uhr) an. Ein Sieg steht für die Füchse eher nicht zu erwarten.

Die Füchse müssen wohl in die Play-downs.  Foto: rpo, Falk Janning
Die Füchse müssen wohl in die Play-downs. Foto: rpo, Falk Janning

Dass der Aufschwung seine Grenzen hat, mussten das DEL-Team noch im alten Jahr erfahren, als es beim Spitzenreiter Adler Mannheim ein 0:4 gab. Immerhin, in Mannheim machte man sich Freunde. Die Warmlauftrikots hatte man mit Genesungswünsche für den schwer erkrankten Torhüter der Adler, Robert Müller, versehen. Eine sehr nette und warmherzige Geste. Mit den eigenen Fans, die in großer Zahl im Sonderzug in die Kurpfalz gereist waren, trat das Team die Rückreise an. Ein gutes Zeichen der Verbundenheit mit dem „siebten Mann“.

Das Spiel in Berlin beim Tabellensiebten steht ganz im Zeichen des Alltags. Für das neue Jahr sind bis zum Saisonende Anfang März noch fünf Siege geplant. Dann gönnt Chef Ralf Pape seinem Personal einen Kurzurlaub. Der Sprung vom Tabellenende auf einen der besseren Plätze ist über den Jahreswechsel komplizierter geworden. Straubing und Augsburg verabschiedeten sich mit Siegen aus 2006. Vier Zähler auf Straubing und sechs auf Augsburg sind aufzuholen.

Die Partie am Dienstag steht dabei nicht unbedingt im Zeichen einer Distanzabkürzung. Der Meister hat nach schwächerem Saisonbeginn zu Form und Fassung gefunden. Im Dezember gewannen die Eisbären sieben von acht Spielen. Nicht so gut lief es beim traditionellen Spengler-Cup, der für die Berliner nach vier Spielen mit dem letzten Platz endete.

Didi Hegen hofft, dass die Eisbären aus Davos mit müden Beinen nach Hause kamen. Der Coach wird seine Truppe wie gewohnt defensiv ausrichten und darauf hoffen, dass Christian Rohde im Tor größere Schäden ausbeult. Gelingt das gut, öffnet sich Tür einen Spalt weit zu einer Überraschung. Stürmer Martin Bartek ist wieder am Start, nachdem der Slowake bereits in Mannheim trotz Schulterbeschwerden aufs Eis musste. Johan Forsander, der hart kämpfende Schwede, hatte sich eine Grippe eingefangen und verzichtete auf einen Einsatz.

Verteidiger Calle Bergström spielte trotz Magen-Darm-Beschwerden. Allerdings fehlt Jean-Francois Fortin, der heute seine dritte Zehn-Minuten-Strafe absitzt. Der EVD kann in jedem Fall eine intensive Ortserkundung vornehmen. Am 14. Januar ist man wieder in der Hauptstadt zu Gast. In den beiden Heimspielen gegen die Berliner gab es einen Sieg (6:3) und eine Niederlage (3:5).


 
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