Judo: Judoka begeistern die Zuschauer
VON TOBIAS KRZOSSA - zuletzt aktualisiert: 26.04.2010 - 09:11Bei der zwölften Auflage des internationalen Judo-Turniers des PSV Duisburg bekamen die zahlreichen Zuschauer erneut Spitzensport geboten. Eng wurde es in der Halle und beim Zeitplan wegen des neuen Teilnehmerrekords von mehr als 320 Talenten.
Judo auf ganz hohem Nivau bekamen die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle der Gesamtschule-Süd auch in diesem Jahr beim weit über die Grenzen Duisburgs hinaus bekannten Turnier des PSV Duisburg zu sehen. Insgesamt rund 320 junge Sportler der Altersklasse U15 aus der ganzen Bundesrepublik und sieben weiteren Nationen versuchten mit der optimalen Mischung aus großer Kraft und feinster Technik die Sportfans in der gut gefüllten Sporthalle zu begeistern. Das gelang ihnen auch.
Der Abteilungsleiter vom ausrichtenden Polizeisportverein, Erik Gruhn, zeigte sich nach dem letzten Kampf im proppevollen Zeitplan des Wochenendes voll zufrieden mit dem Ablauf der vergangenen beiden Tage. "Es war wieder ein tolles Wochenende für die Sportler und uns. Aber mit der immer steigenden Teilnehmerzahl wird natürlich auch der sowieso schon straffe Zeitplan immer enger", so Gruhn.
Auf der Hand liegt natürlich, dass der erneute Teilnehmerrekord für Gruhn kein Grund ist, Trübsal zu blasen. "Ganz im Gegenteil, diese Tatsache zeigt uns ganz deutlich, dass das Turnier von Vereinen und Sportlern voll angenommen wird. Nicht umsonst redet man in den Kreisen der Athleten auch von den inoffiziellen deutschen Meisterschaften", erklärt Gruhn stolz.
Aus Duisburger Sicht besonders herausgestochen ist der Walsumer Leon Brill, der in seiner Alterklasse (37 kg) einen hervorragenden fünften Platz belegte. Zwar ohne Sieg, aber dafür an Erfahrung reicher sind auch die gestarteten Judoka des PSV Duisburg aus der Veranstaltung gegangen. "In der Alterklasse U15 haben wir zwar noch keine absoluten Topathleten, die um den Sieg hätten mitkämpfen können, aber unsere drei Starter haben sich in ihren Kämpfen prächtig präsentiert und trotz der Niederlagen spannende Kämpfe geboten", zeigte sich der Abteilungsleiter des Polizeisportvereins auch mit seinen eigenen Schützlingen hochzufrieden.
Für die Sportler aus Deutschland, Belgien, Slowenien und Co ist das Wochenende mit dem Turnier allerdings noch lange nicht beendet. Sofort nach den letzten Siegerehrungen machten sich rund 200 Teilnehmer auf den Weg in das extra organisierte Trainingscamp in der Sportschule Wedau. "Das Trainingscamp boomt. Das ist für viele Auswärtige auch ein entscheidender Grund, sich für das Ereignis hier in Duisburg anzumelden", erklärt Gruhn.
Als besonderes Bonbon erwartet die blutjungen Talente im Trainingscamp an der Wedau der frisch von der EM anreisende Aaron Hildebrand, der in einem spannenden Kampf gegen den aktuellen Europameister aus Griechenland den kürzeren ziehen musste. Andauern wird das Camp noch bis zum frühen Dienstagabend. Ab da heißt es dann für die Veranstalter, sich bereits aufs nächste Jahr mit eventuell noch mehr Teilnehmern vorzubereiten, denn: "Um den gewissen Standard halten zu können, muss man immer einen großen Aufwand betreiben", so Gruhn.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum