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Eishockey: Keeper Masalskis zerreißt die Serie

VON HERMANN KEWITZ - zuletzt aktualisiert: 21.01.2009 - 12:05

Der EV Duisburg hat gestern Abend in der o2-world vor 13 000 Zuschauern überraschend mit 4:2 gegen den Meister Eisbären Berlin gewonnen. Der lettische Torhüter Edgars Masalskis brachte Berlins Stürmer zur Weißglut.

Füchse Duisburg rpo Logo 2007 Foto: rpo
Füchse Duisburg rpo Logo 2007 Foto: rpo

Alle guten Dinge sind 13. Nach zwölf Spielen ohne Sieg sicherte sich der Duisburger Eishockey-Fuchs ausgerechnet beim Meister Eisbären Berlin wieder mal einen Sieg. 4:2 (1:0, 0:0, 3:2) gewann das DEL-Schlusslicht vor 13 000 Zuschauern in der Berliner o2-World. Aller guten Dinge sind auch vier. Im vierten Spiel gelang Trainer Willy Mühlenhaus ein voller Erfolg. Vielleicht ist aber auch die Sechs eine echte Glückszahl. Torhüter Edgars Masalskis hielt in seinem sechsten Spiel überragend und die Punkte fest.

Willy Mühlenhaus hatte seiner Mannschaft die Taktik „Karo einfach“ verordnet. Streng defensiv ordnete sich die Formation im eigenen Drittel an. Sollten doch die Berliner mal machen. Das klappte lange gut. Gleich aus mehreren Gründen. Edgars Masalski stand im Tor unglaublich sicher. Der Eisbär bekam echte Sorgenfalten. Person schoss in der 14. Minute noch drüber.

Den strammen Schuss von Roach (23.) bei Überzahl der Hausherren lenkte der Goalie den Puck an den Pfosten. Auch beim Abschluss von Walker gelang es dem Goalie die Scheibe gegen das Metall zu lenken. 61 Schüsse bekam der Keeper aufs Tor und hielt sich als Held der Partie. Sehr stark auch der Einsatz des Schlusslichts.

Die Füchse kämpften. Morten Ask, der auch in der Kabine an der Taktiktafel steht, führte die Truppe auf dem Eis. Steve Palmer gewann als Center der dritten Reihe viele Bullys. Die Spieler feuerten sich gegenseitig an, zeigten, dass sie beim torgefährlichsten Team der Liga den Laden zusammenhalten wollten.

In diese starke Gruppe fügten sich auch Michael Rimbeck als Außenstürmer der zweiten Reihe und Sebastian Sedlmeyer im dritten Block den Flügel ein. Trainer Mühlenhaus hatte Daniel Tkaczuk als überzähligen Ausländer auf die Tribüne verbannt. Der dritte Block, in dem Tkaczuk gewöhnlich spielt, besorgte auch den einzigen Treffer in 40 Spielminuten. Sedlmeyer hatte den Pass auf Cox gespielt. Der Kanadier (16.) nutzte das Zuspiel, um aus spitzem Winkel die überraschenden 1:0-Führung zu erzielen.

Der abgefälschte Treffer war lange der einzige Höhepunkt der Partie. Über 44. Minuten hielten die Füchse den Kasten sauber. Das gab es zuletzt am 30. November beim 3:2 über Kassel. Der Ausgleich fiel dann durch Mulock. Sekunden zuvor hatte Alexander Selivanov die große Chance zum Weiterbau an der Führung vergeben.

Doch das konnte den Mut des Fuchses zähmen. Alexander Selivanov (49.) erst gefoult, erzielte dann per Penalty die erneute Führung. Grand-Pierre (52.) den Puck mit der Kufe des Schlittschuhs sogar zum 3:1 über die Linie. So wehrt man sich. Nach aber lag der Eisbär nicht am Boden. Felski (56.) verkürzte. Cameron Mann erlöste mit dem Empty-Net-Goal die Füchse.


 
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