Wasserball: Keine Verschnaufpause
VON KRISTOF KÖLLER - zuletzt aktualisiert: 04.02.2012Wasserball (RP). Die Wasserballer des ASCD sind an diesem Wochenende in Meisterschaft und Pokal gefordert. Der DSV 98 sollte in Magdeburg tunlichst nicht verlieren. Die Damen der Freien Schwimmer messen sich mit dem Spitzenduo.
Eine Woche nach dem Ende der Wasserball-Europameisterschaft in Eindhoven nimmt die Bundesliga-Hauptrunde A den Spielbetrieb wieder auf. Der ASC Duisburg ist heute Nachmittag beim SV Bayer Uerdingen zu Gast. Nach einer desolaten Vorsaison befindet sich der Nachbar unter Trainer Rainer Hoppe auf dem Wege der Besserung. Aktuell haben die Krefelder, die lange Jahre die dritte Kraft hinter Spandau 04 Berlin und dem ASCD waren, den sechsten Platz inne. Im Hinspiel hatten die Amateure mehr Mühe als erwartet, ehe nach Halbzeit-Rückstand am Ende ein 11:8-Erfolg zu Buche stand.
Schenkel und Rohe fallen aus
Torhüter Moritz Schenkel (Bandscheibenvorfall) und Till Rohe (Mandel-OP) fallen aus. Seine Nationalspieler, die gestern zum ersten Mal wieder mittrainiert haben, würde ASCD-Coach Arno Troost gerne Verschnaufen lassen, "aber das geht an diesem Wochenende leider nicht." Schließlich müssen die Schwarz-Gelben nicht nur im Derby einen kühlen Kopf bewahren, sondern auch morgen im DSV-Pokal ran. Im Achtelfinale tritt der ASCD beim SSV Esslingen an. Gegen die Schwaben, die aktuell Dritter in der Hauptrunde B sind, sollte nichts anbrennen. "Auf die leichte Schulter nehmen wir dieses Spiel aber ganz bestimmt nicht", so Troost.
Eine sportlich wie witterungsbedingt unangenehme Reise wartet heute auf den DSV 98. Um 18 Uhr ist Carsten Jocks mit seiner Mannschaft in der Dynamo-Schwimmhalle bei der SGW Magdeburg zu Gast. Die Ostdeutschen liegen punktgleich hinter den 98ern auf Platz sechs. Für beide Mannschaft gilt "Verlieren verboten", ansonsten würde die Qualifikation für die Pre-Playoffs (Platz vier oder besser) in weite Ferne rücken. Abgesehen vom verletzten Sven Wies kann Carsten Jocks aus dem Vollen schöpfen.
Für die Damen der Freien Schwimmer Duisburg geht es nach der zehnwöchigen EM-Pause gleich so richtig in die Vollen. Heute Abend ist das Team um Spielertrainerin Viktoria Bujka beim deutschen Vizemeister BW Bochum zu Gast, morgen Mittag bei dessen ärgsten Widersacher und aktuellem Tabellenführer Bayer Uerdingen. Das Trio eint, dass es nach vier bzw. fünf Spielen noch eine "weiße Weste" hat. Die der Duisburgerin wird an diesem Wochenende wohl doppelt beschmutzt werden. Auf einer Augenhöhe mit dem Spitzenduo wollen die FSD-Damen, die ihre Bundesliga-Saison absolvieren, erst in einigen Jahren agieren.
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