Fußball: Michael Boris: „Gegen Gegner auf Augenhöhe“
zuletzt aktualisiert: 10.11.2007Die Wochen der Wahrheit – für den VfB Homberg brechen sie morgen tatsächlich an. In den verbleibenden fünf Partien bis zur Winterpause gilt’s für den Fußball-Oberligisten. „Wir sind gefordert, auf uns warten jetzt die Gegner auf Augenhöhe. Da müssen Punkte her“, sieht Trainer Michael Boris seine Mannschaft in der Pflicht. Schließlich bekommen es Kapitän Christian Hinz und seine Nebenleute in naher Zukunft mit Gegner aus den unteren Gefilden des Tableaus zu tun.
Vorletzter gut in Form
Den Anfang macht am Sonntag die zweite Mannschaft des Wuppertaler SV Borussia. Die Bergischen sind Vorletzter. Noch. Denn ihre Formkurve zeigt klar nach oben. Aus den letzten vier Spielen holte der WSV, trainiert von Ayhan Tumani, satte zehn Punkte. „Das ist doch mal eine Hausnummer“, richtet sich Michael Boris, der die Wuppertaler bei dessen torlosen Remis gegen TuRu Düsseldorf unter die Lupe nahm, auf ein hartes Stück Arbeit ein, denn: „Die Mannschaft ist nach dem schwachen Saison-Start mit Leuten aus dem Regionalliga-Kader verstärkt worden. Das merkt man wirklich an allen Ecken und Enden.“
Sonderlich beeindrucken lassen sollte sich der VfB davon aber nicht, schließlich geht es gerade in diesen Duellen um wichtige Zähler mit Blick auf den elften Platz, der am Saisonende bekanntlich die Qualifikation für die NRW-Oberliga mit sich bringen würde. Personell ist am Rheindeich soweit alles im Lot. Mittelfeld-Mann Timo Dovengerds ist nach längerer Verletzungspause wieder ins Training eingestiegen, ein Einsatz in Wuppertal käme aber noch früh.
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