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Eishockey: Sauerland macht Füchsen Mut

VON HERMANN KEWITZ - zuletzt aktualisiert: 31.10.2006 - 22:15

Auf dem Eis läuft es für den EV Duisburg weiterhin schlecht. Hinter der Bande tut sich was. OB Sauerland

traf sich gestern zu einem ersten Gespräch über die Zukunft der Eishockey-Füchse.
Calle Bergström (vorne) und Chris Hajt (rechts) agierten in der Abwehr des EVD äußerst unglücklich.   Foto: RPO
Calle Bergström (vorne) und Chris Hajt (rechts) agierten in der Abwehr des EVD äußerst unglücklich. Foto: RPO

Zunächst zum Sportlichen: Vor 2920 Zuschauern in der Scania-Arena unterlag Didi Hegens Team dem DEL-Nachbarn Krefeld Pinguine mit 2:4 (0:3, 1:0, 1:1). Damit scheint der Anschluss an die wirklich wertvollen Plätze in der Ersten Liga für die Füchse endgültig verloren. Das unterqualifizierte Team muss sich auf eine lange Zeit voller Freundschaftsspiele einstellen. Absteigen kann man nicht, das ist das einzige, was derzeit sportlich Hoffnung macht.

Ob es eine Zukunft in der DEL geben wird, ist derweil aus finanzieller Sicht nach wie vor offen. Es gibt allerdings ermutigende Zeichen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland schaute während der Partie gestern in der VIP-Halle vorbei. Vom Geschehen auf dem Eis sah er keine Minute. Stattdessen sprach er mit Hauptgesellschafter Ralf Pape, dem Sportdezernenten Reinhold Spaniel und Edgar Kaspers von der König-Brauerei über mögliche Wege zur Rettung des Vereins. Sauerland ging nachher sogar in die Öffentlichkeit und sprach zu den VIP’s von möglichen neuen Sponsoren, die man in gemeinsamer Aktivität für den DEL-Klub gewinnen will. Reinhold Spaniel wurde noch deutlicher und sagte: „Wir werden alles tun, dass Duisburg ein DEL-Standort bleibt.“ Einen Termin für ein nächstes Treffen hat man ebenfalls bereits vereinbart. Am 28. November kommt man wieder zusammen. Ralf Pape zeigte sich begrenzt zuversichtlich. Die Stimmungslage sei inzwischen gut, Absichtserklärungen habe man ebenfalls vorliegen, aber er sagte auch: „Im Dezember weiß man, wo der Hase hinläuft.“

Noch ein bisschen was zum Spiel, das auf stark eingeschränktem Niveau stattfand. Trainer Didi Hegen trug ein gerüttelt Maß an Mitschuld an der Niederlage. Der Coach mischte nach den beiden Niederlagen vom vergangenen Wochenende seine Angriffsreihen komplett durch, das bescherte eine schlecht sortierte Vorwärtsbewegung. Die großen Pannen in der Deckung nutzte der Gast zum vollen Erfolg im ersten Drittel. Vasilijevs (3./16.) und Rainer Köttstorfer schossen die Tore für die Pinguine. Hegen wechselte danach zur alten Formation zurück. Jetzt spielte der Fuchs zwar mit, es reichte aber nur zu den Treffern von Bartek (28.) und Gron (55.). Krefelds vierten Treffer schoss Pavlikovsky (48.). Spannend war es danach nicht mehr.

Quelle: RP

 
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