Tennis: Heimische Damen-Teams überfordert
zuletzt aktualisiert: 24.05.2007
Wenn die heimischen Damen-Teams vom TC Eintracht in der Tennis-Niederrheinliga oder dem TC Grunewald in der Verbandsliga gegen den TC Sportpark Asberg mit seinen beiden Mannschaften antreten, wie das am vergangenen Wochenende der Fall war, dann sind sie einfach chancenlos. Dann geht es für sie höchstens darum, sich halbwegs ordentlich aus der Affäre zu ziehen. Weil die Gegnerinnen überwiegend starke Holländerinnen sind, gegen die sportlich kein Kraut gewachsen ist. Wir haben ja wirklich nichts gegen die sympathischen Holländerinnen – auch beim TC Eintracht spielt mit Karen Romboets eine besonders nette, allerdings schon im dritten Jahr. Aber irgendwie geht nicht nur uns gegen den Strich, dass Spiele wegen ausländischer „Übermacht“ schon von Vornherein verloren sind, bevor sie überhaupt erst gespielt werden. Der Tennisverband Niederrhein sollte sich wirklich tiefgreifende Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoller wäre, die Zahl der ausländischen Cracks auf maximal zwei pro Mannschaft zu begrenzen – besonders im Hinblick auf die Förderung der eigenen jungen Talente. Im Eintracht-Team spielen vier Eigengewächse, und die TCG-Damen rekrutieren sich auch alle aus Duisburg und der näheren Umgebung. Für beide ist in dieser Spielklasse nichts zu gewinnen. B.B.
Quelle: RP
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