Haldern Pop: Mumford & Sons - was für ein Abend
VON JULIA LÖRCKS - zuletzt aktualisiert: 14.08.2010 - 13:28Mumfort & Sons waren bislang ein Hightlight des Haldern Pop Festivals. Die Besucher hörten eine Stunde lang Britpop vom Feinsten. Samstag gibt es erneut ein interessantes Programm.
Ein schöner Satz, den ein Festivalbesucher da zu seiner Freundin gesagt hat: "Schau mal in die Gesichter. Die strahlen alle."Das war unmittelbar nach dem einstündigen Konzert von Mumford & Sons auf der Mainstage des Haldern Pop Festivals. Und tatsächlich. Die Gesichter waren gelöst, die Augen funkelten, die Stimmung - sie hätte zu dieser Stunde nicht besser sein können. Die Briten, sie waren wahrlich das Highlight am Freitagabend.
Was am Morgen des Haldern Pop Festivals, Tag 2 schon so herrlich mit dem Gig der Band "Gary" in der Haldern Pop Bar begann zog sich den ganzen Tag durch. Bands, die begeisterten. Ob Triggerfinger, Fyfe Dangerfield oder Überraschungsgast Philipp Poisel - im Nachhinein wurde noch viel über sie geredet.
Folky Britpop
Dann war es 21.25 Uhr. Der Platz vor der Hauptbühne war gefüllt, wie nie zuvor. Mumford & Sons, die im vergangenen Jahr im Spiegelzelt schon mit ihrer Musik überzeugten, standen auf der Bühne. "Wie sind froh, wieder hier zu sein", sagt der Frontsänger. Die Besucher - darunter auch Robert Stadlober - waren es auch. Sie hörten fortan eine Stunde lang folky Britpop. Sie hörten Hits wie "Little Lion Man", aber auch einige neue Lieder, die durchaus noch Hits werden können.
Einziger Wehrmutstropfen: Nach einer Stunde war das fulminante Konzert vorbei. Vergangen wie im Flug hatten alle Besucher noch "Little Lion Man" ihm Ohr, das wiederum so gar nicht zu der Polka-Musik von Beirut, der nachfolgenden Band, passen wollte. Sie enttäuschten, wurden ihrem Ruf nicht gerecht. So mancher Besucher hat sich Mumford & Sons zurückgewünscht.
Unterwassertöne aus Island
Am Samstag erwartet die Festivalbesucher erneut ein interessantes Programm. Zum Beispiel tritt The National aus den USA auf. Von fragilem Folk bis zum brachialem Rock hat die Band alles drauf. Zu später Stunde betreten außerdem The Whale Watching Tour die Bühne. Vier Musiker aus Island begleiten Unterwassertöne mit Gitarre und allerei Percussions.
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