Emmerich: Ärger am Heißen Draht
zuletzt aktualisiert: 22.03.2007Emmerich (RPO). MILLINGEN (luk/bal/zel) Beschwerden über die Zustände und den Ablauf der Erbentagswahl in Millingen gab es gestern am Heißen Draht der RP zuhauf. Etwa von Hans Klyszcz. Dass einige nicht mehr rechtzeitig zur Wahl kamen, wundert den RP-Leser nicht: „Katastrophal – bei Jonkhans gab es viel zu wenig Parkplätze, für Auswärtige war die Gaststätte nur schwer zu finden. Da hätte man wenigstens ein paar Schilder aufstellen müssen“, meint der Millinger. Auch Hans-Peter Heister war sauer. „Die Wahlzeit nur auf 30 Minuten anzusetzen, ist bei einer Zahl von 4300 Wahlberechtigten ein Unding. Das ist doch schon logistisch überhaupt nicht zu packen“, sagt der Millinger. Er vermutet hinter der begrenzten Wahlzeit eine gewisse Absicht, zumal man denen, die nicht mehr wählen durften, in keinster Weise entgegen gekommen sei.
Wie fast alle RP-Leser beschwert sich auch Carmen van Lier über die kurze Wahlzeit, fehlende Parkplätze und den Zeitpunkt des Wahlgangs, an dem ihr Mann beispielsweise nicht von der Arbeit weg konnte. Auch ist für sie als Esserdenerin nicht nachvollziehbar, dass in Millingen gewählt werden musste. Regelrecht sauer war auch Elisabeth Schwarz, die bemängelte, dass auf Fragen an die Bezirksregierung nicht mal ansatzweise Antworten gegeben wurden. Von fehlenden Stiften und Licht in den Wahlkabinen ganz zu schweigen.
Von „offensichtlicher Manipulation“ sprach der ehemalige Reeser SPD-Bürgermeister-Kandidat Kurt Nienhuysen. „Eine bestimmte Gruppe, nämlich der Schutzverband, sollte ganz bewusst aus dem Erbentag rausgehalten werden.“
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