Haldern: Am Donnerstag startet das 25. Open Air auf dem Reitplatz. Am Wochenende begannen die Aufbauarbeiten für das Konzert-Ereignis, da
VON ANNA WESOLOWSKI - zuletzt aktualisiert: 04.08.2008Haldern (RPO). Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Das gilt natürlich auch für das Haldern Open Air. Denn bevor die Fans guter Musik sich wieder vor der Bühne tummeln können, gibt es noch einiges für die Organisatoren zu tun.
Zum Beispiel am Samstagmorgen. Von Festivalatmosphäre auf dem Reitplatzgelände noch keine Spur. Doch genau das wollten Stephan Brömling und die zahlreichen Helfer ändern. „Der Aufbau ist ebenso wie das Festival natürlich Familiensache“, erklärt Brömling. Familie heißt im diesem Fall natürlich, dass viele Halderner mit anpacken. „Hier hilft jeder, wo er nur kann.“
Muskelschmalz ist gefragt
Brömling und seine Helfer sind schon seit Jahren dabei. Wissen genau, was getan werden muss. Wichtigste Aufgabe am ersten Tag: Zäune aufstellen. Etwa zwei Kilometer, nur um den kostenpflichtigen Bereich mit der Bühne abzusperren. Hier ist Muskelschmalz gefragt. „Wir müssen uns jedes Jahr ein wenig umstellen, uns den natürlichen Gegebenheiten hier anpassen.“ Denn Bäume und Sträucher nehmen auf die Veranstalter eben keine Rücksicht. Andersrum dagegen schon. Nicht umsonst rühmt sich das Haldern Pop seines „Spirits of Freedom and Landluft“. Und das seit 25 Jahren.
Jubiläum hin oder her. Für die etwa 100 fleißigen Heinzelmännchen, unter denen sich natürlich auch einige Urgesteine des Festivals befinden, bleibt die Arbeit dieselbe. Gehwege mit Steinen herrichten, Silofolie auslegen. Der staubtrockene Boden und die Hitze, gefolgt vom Regen am frühen Nachmittag, machen es ihnen nicht gerade angenehmer.
Gemeckert wird nicht. Im Gegenteil. Der Elan, der unter dem Team herrscht, ist fast schon ansteckend. Da zieht auch schon mal der Vater seine Kinder mit zum Platz oder sogar umgekehrt. „Wenn man bedenkt, dass wir alle dies freiwillig und nebenher zu unserem eigentlichen Beruf machen. So was kann man nur auf die Beine stellen, wenn man wirklich Feuer und Flamme für das Festival ist“, kommentiert Brömling.
Dass der Mannschaftsgeist stimmt, lässt sich noch an etwas anderem ablesen: Ganz nebenbei bauen die Helfer ein Zirkuszelt auf, dass noch am Abend von über 400 Gästen bevölkert werden wird. Ein gutes halbes Dutzend Mitglieder der Raum-3-Organisatoren feiert Geburtstag – das Vergnügen kommt hier eben auch bei der Arbeit nicht zu kurz.
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