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Emmerich: Angespannt auf Jauchs Stuhl

zuletzt aktualisiert: 20.01.2009

Emmerich (RPO). ELTEN Wer gestern Abend RTL einschaltete, konnte mit Hermann Wehrle mitfiebern. Der Eltener, der als Rechtspfleger beim Amtsgericht Emmerich arbeitet, schaffte es auf den Stuhl bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär?". Was das für ein Gefühl ist, schildert der 63-Jährige RP-Redakteur Markus Balser.

Waren Sie nervös, als die Kameras eingeschaltet wurden?

Hermann Wehrle Nervös ist gar kein Ausdruck. Ich war schon vorher ziemlich angespannt, und es ist mir während der gesamten Sendung nicht gelungen, diese Anspannung abzulegen. Es war aber trotzdem wunderschön. Ich habe mir einfach gesagt, den Kopf werden sie dir schon nicht abreißen. Und das ganze Drumherum ist schon etwas Besonderes. Das bekommt man ja als Zuschauer so gar nicht mit.

Erzählen Sie doch mal, wie Ihr Quiz-Tag abgelaufen ist.

Wehrle Die Sendung wurde ja bereits letzte Woche aufgezeichnet. Um 13 Uhr ging's los. Da drei Shows am Stück aufgenommen werden, musste ich erst mal warten. In der ersten Runde der Vorabauswahl war ich nicht schnell genug, in der zweiten hat es dann geklappt. Die Stimmung im Studio war wirklich riesig. Und der Jauch ist ein netter Typ. Zuhause war ich dann wieder gegen 23.30 Uhr. Ein anstrengender, aber trotzdem angenehmer Tag.

Wie sind Sie darauf gekommen, sich als Kandidat zu bewerben?

Wehrle "Wer wird Millionär" ist eine der wenigen Sendungen, bei der ich das schon immer mal machen wollte. Sie regt einen dazu an, mal einen Atlas oder ein Buch in die Hand zu nehmen und nachzuschlagen.

Haben Sie sich denn vorbereitet?

Wehrle Ja, etwa sechs Wochen habe ich alle möglichen Bücher gewälzt. Genutzt hat mir das aber nicht wirklich.

Wie fällt Ihr Fazit als Kandidat aus?

Wehrle Meine Frau und ich sind zufrieden. Ich finde, man muss so etwas einfach mal gemacht haben.

Quelle: RP

 
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