Emmerich: Aquatec: Bald Schluss mit Kurzabeit?
zuletzt aktualisiert: 14.04.2009Emmerich (RPO). Wie gehen die regionalen mittelständischen Unternehmen mit der Finanz- und Wirtschaftskrise um? Um sich ein Bild zu machen, besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Barbara Hendricks die Firma "Aquatec" in Emmerich.
Der Spezialist für Wasserstrahlzuschnitte arbeitet inzwischen für Auftraggeber in der ganzen Welt und hat seit seiner Gründung vor knapp zehn Jahren eine rasante Entwicklung genommen.
Dennoch: Die Krise hat das Unternehmen ebenfalls getroffen, die Aufträge brachen in den vergangenen Monaten ein. "Wir mussten mit unseren 30 Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen", berichtete Geschäftsführerin Lucia Esposito der Bundestagsabgeordneten bei einem Rundgang durch die Fertigungshallen. Dort werden anspruchsvolle Werkstoffe auf zwei der europaweit größten Wasserstrahlschneideanlagen bearbeitet.
Nach der Besichtigung des Betriebes gab Hendricks den beiden Geschäftsführern Lucia Esposito und Martin Meenen noch Hinweise für die Zeit der Kurzarbeit. "Es ist wichtig,dass wir uns alle vornehmen, gestärkt aus der aktuellen Krise hervorzugehen und in der Zwischenzeit alle Möglichkeiten nutzen. Wie zum Beispiel passgenaue Fortbildung für Arbeitnehmer und noch weiter verbesserte Kundenorientierung."
Diesen Rat will "Aquatec" annehmen: "Es ist gut zu wissen, dass die Firma die Arbeitgeberanteile bei Fortbildungen während der Kurzarbeit nicht zahlen muss", sagt Esposito. "Das war ein sehr guter Hinweis von Frau Hendricks. Wir werden nun mit unseren Mitarbeitern herausfinden, welche Fortbildungsmaßnahmen sinnvoll und gewünscht sind."
Im Übrigen könnte es bald vorbei sein mit der Kurzarbeit: Meenen konnte von einem Auftrag aus Saudi Arabien berichten, der mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Haus steht.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum



