Rees: Attraktionen auf dem Schulhof
VON WOLFGANG HOPPE - zuletzt aktualisiert: 25.05.2010Rees (RPO). Etwa 150 Besucher kamen am Sonntag zum ökumenischen Gemeindefest ins Lindendorf. Viele Vereine aus Haldern hatten sich schon im Vorfeld zum Gelingen der Veranstaltung eingebracht, die gut angenommen wurde.
Nach den regulären Sonntagsgottesdiensten in der katholischen und evangelischen Kirche fand im Rahmen des zum siebten Mal durchgeführten ökumenischen Gemeindefest erstmals ein gemeinsamer Wortgottesdienst statt. Die Pfarrer Hans-Gerd Spörkel und Julian Jitaro konnten dazu auf dem hof der Grundschule rund 150 Gläubige beider Konfessionen begrüßen. Ihre wechselseitige Ansprache stand unter dem Gedanken der Verbundenheit aller Christen.
Viele aus dem Lindendorf hatten sich schon im Vorfeld für das Gelingen des Festes eingesetzt, das Ergebnis: ein buntes Treiben für Jung und Alt mit vielen Attraktionen. Für die Musik sorgten der Männerchor Haldern sowie der Bundesschützenspielmannszug Haldern und das Tambourcorps Helderloh, für Essen und Trinken der Junge Chor Haldern, der Angelsportverein "Fair Drill" und die KAB.
Für neuen Bus
Ein Großtl der Einnahmen aus dem Fest ist als Grundstock für den neuen Gemeindebus bestimmt. Diesem Zweck diente auch eine Tombola. Hauptgewinne waren Rundflüge über Haldern und den Niederrhein, gestiftet von der Volksbank, und ein Wochenende mit dem "Mini-Car" der Sparkasse.
Die Helferinnen von kfd und Frauenhilfe hielten im Schulgebäude ein großes Sortiment an Köstlichkeiten zum Kaffee bereit. Am Stand des Pfarrcäcilienchores konnte man einen Tropfen guten Weines probieren, während sich die Kinder mit Schießen am Lasergewehr, Basteln, Schminken, Kasperltheater, Tanz- und Bewegungs-Workshop und Gocartfahren vergnügten. Knüller an Start und Ziel war eine Fanfaren-Hupe, deren Ton beim Schwenken einer großen Deutschland-Fahne beeindruckend ertönte. Ausrichter der Spiele waren der Sportverein Haldern, die St. Josef-Bruderschaft, der Kindergarten, die Ogata und das Familienzentrum "Regenbogen".
Der Judo-Club präsentierte sich, verschiedene Tanzgruppen traten auf und der ökumenische Frauenkreis beteiligte sich am Verkaufsstand mit Büchern und handgeschöpftem Papier aus einem afrikanischen Kindergarten. Christa Hübl am Stand des "Eine-Welt-Ladens" freute sich auch über die Spendenbereitschaft für die Arbeit ihres Bruders Pater Klaus Velsinger, der seit 1974 als Missionar in Brasilien lebt.
"Wir möchten auch Neubürger in das örtliche Geschehen mit einbinden", erklärte Hermann Lohmann, der Bücher des Heimatvereins anbot, die Idee des Festes, das gut ankam. "Eine gelungene Veranstaltung " fand auch Moderator Karl Borkes, der mit Udo Windgaß, Alfons Köster und Pastor Spörkel dem Organisationsteam angehörte.
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