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Rees: Auge in Auge mit den Lemuren

VON JULIUS BRÜNTINK - zuletzt aktualisiert: 10.01.2009

Rees (RPO). Auch beim dritten Teil seiner Vortragsabende ließen sich rund 250 Gäste von Michael Scholten gerne mitnehmen auf eine fotografische Weltreise. Diesmal ging es vom Kaukasus nach Madagaskar.

Info

Reise-Kalender

Verkauft wird weiter der Kalender „Kinder der Welt 2009“, den Michael Scholten in Zusammenarbeit mit der Firma KDT veröffentlicht hat. Der gesamte Erlös kommt zwei Hilfsprojekten in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh zugute.

Zudem kündigte Scholten die Veröffentlichung seines Reisetagebuches an.

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Länder auf der Weltkarte, von denen Michael Scholten nicht behaupten könnte, sie besucht zu haben. Nachdem er bis August letzten Jahres rund 14 Monate lang auf Reise war, konnte er wieder einmal im Reeser Bürgerhaus einen Diavortrag über seine dritte und letzte Reiseetappe halten, die ihn während der letzten Monate „Vom Kaukasus nach Madagaskar“ führte. Faszinierende Aufnahmen fremder Länder präsentierte der ehemalige Chefreporter von „TV Spielfilm“ den zahlreichen Besuchern: Armenien, Georgien, Aserbaidschan, Südafrika, Lesotho, Swaziland, Mosambik, Malawi, Tansania, Madagaskar, Mauritius und Sri Lanka.

Zu Beginn hatte Mario Kliesch, ein langjähriger Schulfreund Michael Scholtens am Gymnasium Aspel, einige Begrüßungsworte gesprochen. Dann nahm der 36-jährige Weltenbummler die Besucher mit auf den dritten Teil seiner Reise. Malerische Landschaftsaufnahmen wechselten sich mit Porträtfotografien ab, darunter vor allem Kindermotive. Zu jedem Bild konnte Michael Scholten die ein oder andere Anekdote erzählen. Gerade sein trockener Humor machte den Abend kurzweilig. Er erzählte von der Enge im afrikanischen Reisebus oder den Begegnungen mit illustren Tierarten.

Vor allem Geschichten von der tierischen Vielfalt des afrikanischen Kontinents gefielen dem Publikum. Und offenbar auch Scholten selbst, der auf seinen Reisen neue Lieblingstiere fand. Platz zwei gehört dem Goldenen Diademsifaka. Der aufgeplusterte Halbaffe auf Madagaskar sieht aus wie ein goldener Teddybär, durch den man 220 Volt jagt. Und er guckt auch so. Scholtens Favoritin ist aber eindeutig die Fruchtfledermaus aus Mauritius. Die sei nämlich richtig cool, wenn sie mit spitzen Fingern im Obst pulend, lässig von der Decke baumelt.

Info Im Internet sind unter www.flickr.com/photos/huxley1312 jede Menge Bilder von Michael Scholten zu sehen.

Quelle: RP

 
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