Rees: Beim härtesten Radrennen der Welt dabei
zuletzt aktualisiert: 06.02.2010Rees (RPO). Gregor Komescher sucht einen Arzt, der ihn beim 5000-Kilometer-Rennen medizinisch betreut
Der Halderner Gregor Komescher wird am härtesten Radrennen der Welt teilnehmen: dem "Race Across America". Ab dem 8. Juni muss der 51-Jährige Ausdauersportler 5000 Kilometer zwischen der Pazifikküste Kaliforniens und der Atlantikküste Marylands in maximal zwölf Tagen meistern. Begleitet wird er von einem zehnköpfigen Helferteam, dem auch viele Reeser angehören. Mit Hilfe der RP sucht Gregor Komescher jetzt nach einem Arzt oder einer Ärztin, die im Juni Teil des großen USA-Abenteuers werden möchten. Im Interview mit RP-Mitarbeiter Michael Scholten verriet er Details.
Was für einen Arzt benötigen Sie für die Reise?
Komescher Ich suche einen Allgemeinmediziner, der sportlich eingestellt ist. Wenn er auch noch Sportmediziner oder Notarzt ist: umso besser. Das ist aber keine zwingende Voraussetzung.
Welche Aufgaben warten auf den Arzt?
Komescher In den USA sollte er meine Gesundheit überwachen, idealerweise auch Blut- und Urinproben nehmen und – wenn nötig – Infusionen einleiten. Der Arzt wird im Wohnmobil und auch mal im direkten Begleitfahrzeug mitfahren, in dem meine Navigatoren sind. Eine Untersuchung im Vorfeld des Rennens, also noch in Deutschland, wird nicht nötig sein. Es sei denn, der Arzt möchte das Treffen für eigene Studien nutzen.
Wie zeitaufwändig ist der Einsatz?
Komescher Das Rennen beginnt am 8. Juni und dauert maximal zwölf Tage. Der Arzt sollte vielleicht ein oder zwei Tage vor dem Startschuss in Los Angeles sein.
Werden die Reisekosten übernommen und bekommt der Arzt ein Honorar?
Komescher Die Reisekosten werde ich übernehmen. Inwieweit ich ein Honorar zahlen kann, hängt weiterhin davon ab, ob ich Sponsoren für das Projekt finde. Ich hoffe sehr, dass auch in wirtschaftlich schwächeren Zeiten die Bereitschaft vorhanden ist, in den Sport zu investieren. Im Gegenzug biete ich Werbung auf dem Trikot und den Begleitfahrzeugen, halte in den Unternehmen aber auch gern Vorträge darüber, wie man extreme Höchstleistungen aus sich herausholen kann.
Wie können Interessenten Sie erreichen?
Komescher Weil ich öfter im Trainingscamp auf Fuerteventura bin, am besten über meine Mailadresse gregor.komescher@web.de
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