Rees: Delegation vom Niederrhein ist wieder daheim
VON SEBASTIAN LATZEL - zuletzt aktualisiert: 20.01.2009Rees (RPO). Die große Delegation vom Niederrhein ist wieder daheim, die Grüne Woche in Berlin geht weiter. Noch bis Sonntag präsentiert sich Rees am Stand der sechs Leader-Kommunen. Vom bisherigen Auftritt waren alle Beteiligten angetan.
Als die zahlreichen Busse zurück nach Rees, Haldern, Wesel oder Schermbeck fuhren, waren die Landfrauen bereits wieder daheim. Sie hatten von allen Seiten Lob für ihren engagierten Einsatz am Leader-Stand bekommen. Seit dem frühen Morgen waren sie täglich auf den Beinen gewesen, um die Gäste bei der Niederrheinischen Kaffeetafel zu bewirten. Kaffee wurde gekocht, Schnittchen geschmiert, bis sich die Messetore am Abend schlossen.
Dass die Damen da anschließend bei der Party in der NRW-Landesvertretung müde waren, war nur allzu verständlich. Spaß gemacht hatte es trotz des Dauereinsatzes am Stand. "Wir sind da mit unheimlich vielen Leuten ins Gespräch gekommen", berichtete Landfrau Renate Lörcks, gefreut hat sie vor allem das Lob eines Ehepaares aus Berlin, das ganz begeistert vom Service am Leader Stand war.
3-D-Foto auf RP-Online
Auf RP-Online gibt es Fotos vom Besuch bei der Grünen Woche. Außerdem ist hier das 3-D-Panoramafoto von Torsten Hemke zu finden, auf dem man ganz nah ranzoomen und auch erkennen kann, wer alles im Publikum sitzt.
Wer wissen will, was aktuell am Stand los ist, findet eine Live-Webcam.
Weniger begeistert waren die Landfrauen freilich davon, dass einige Messegäste kurz vor Schluss den kompletten Blumenschmuck mitgehen ließen. "Aber ein paar Unbelehrbare gibt es offenbar überall", meinten die Landfrauen.
Ohne sie wäre auch der Hamminkelner Bürgermeister Holger Schlierf in arge Nöte geraten. Dem Verwaltungschef hatte nämlich jemand am Messestand Kaffee in den Nacken gegossen. Die Landfrauen sorgten dafür, dass er ein frisches Hemd bekam und am Abend bei der Party als Leader-Vorsitzender ohne Kaffeeflecken die Gäste begrüßen konnte. Auch Hausherr Umweltminister Eckhard Uhlenberg schaute kurz vorbei und eröffnete die rauschende Fete, bei denen die Gäste aus den sechs Kommunen den Wunsch, Grenzen zu überwinden und am Gemeinschaftsgefühl zu arbeiten, in die Tat umsetzten.
"Er gehört zu mir"
Die Üfter Volkstanzgruppe machte auch zum Sound der Young People eine gute Figur auf dem Tanzparkett während das Halderner Blasorchester schon mal eine Polonäse initiierte. Derweil bot Hünxes Bürgermeister Hermann Hansen seinem Reeser Amtskollegen Dr. Bruno Ketteler auf dem kleinen Dienstwege an, doch nach der Wahl nach Hünxe zu ziehen. Schließlich will Ketteler nicht mehr antreten, Hansen aber noch sechs Jahre weitermachen, Als zu später Stunde dann auch noch Marianne Rosenbergs "Er gehört zu mir" aus den Boxen dröhnte, war das fast schon programmatisch für den Laeder-Kennenlernabend.
Bei den Tagen auf der Grünen Woche war man sich wirklich näher gekommen. Am Wochenende reisten die meisten Gruppen zum Niederrhein zurück. Der Stand bleibt noch bis zum Ende der Grünen Woche. Und auch die Reeser Landfrauen können sich jetzt erst einmal erholen. Am Wochenende wurden sie von den Damen aus Raesfeld abgelöst.
Das passte ins Bild: Als sich ein Teil der Besucher vom Niederrhein zum Erinnerungsfoto aufstellte, schien in Potsdam die Sonne. Auch die Rückfahrt mit Zwischenstopp in der Brandenburgischen Landeshauptstadt war ein echtes Erlebnis, das den positiven Eindruck der Tage in Berlin abrundete.- RP ONLINE
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