Emmerich: Freitag ist Kinotag
VON LUTZ KÜPPERS - zuletzt aktualisiert: 09.04.2009Emmerich (RPO). 13 Vorstellungen des Kommunalen Kinos im Plakatmuseum sind für 2009 geplant. Dabei setzt die Stadt nach dem Abspann auf Disco, Live-Musik oder Grillparty. Auch Themennächte wie "Star Wars" sind angedacht.
Jetzt steht das Programm für die erste Vorstellung des neuen Kommunalen Kinos, das das Rheinparkkino vergessen helfen soll, fest. Im PAN Kunstforum werden am Freitag, 8. Mai, folgende Filme gezeigt: Um 15.30 Uhr gibt's Zeichentrick mit dem "Kleinen Dodo" für Kinder. Es folgt der Fantasy-Familienfilm "Tintenherz" (17.30 Uhr) für die Jugendlichen, ehe die Erwachsenen bei dem Polit-Actionthriller "Der Mann, der niemals lebte" mit Leonardo DiCaprio und Russel Crowe zu ihrem Recht kommen.
"Zu den Vorstellungen gibt es Fingerfood und Popcorn für die richtige Kino-Atmosphäre", erklärte gestern Bürgermeister Johannes Diks. Aber auch ein "Gesunder Teller" mit klein geschnittenem Obst soll angeboten werden. Kulturchef Michael Rozendaal, bei dem die Kino-Fäden zusammenlaufen, verriet außerdem: "Nach der Premiere gibt es Discomusik und auf der Terrasse könnte bei entsprechendem Wetter auch gegrillt werden."
Das kostet das Kino
Eintritt pro Film:
Kinder, Schüler: 2 Euro
Erwachsene: 4 Euro
Familienkarte: 8 Euro
KIP-(=Kino im Park)Karte: Kinder, Schüler: 10 Euro
Erwachsene: 20 Euro
Familienkarte: 30 Euro
Auf die KIP-Karte erhält man 50 Prozent Ermäßigung bei allen 13 Vorführungen 2009.
Arbeitslose erhalten die KIP-Karte kostenlos beim Sozialamt.
Denn allein beim bloßen Filmgenuss will es die Stadtverwaltung nicht bewenden lassen. Die Besucher sollen auch nach der letzten Klappe noch unterhalten werden. Ein Konzept, an dem auch PAN-Bistro-Betreiber Daniel Maiß seine Freude haben dürfte. Denn ab 2010 soll jeden zweiten Freitag ein solcher Filmtag im Plakatmuseum über die Bühne gehen. In diesem Jahr sind allerdings nur 13 Vorstellungen geplant, weil keine Freitags-Termine mehr frei sind. Dazu zählt auch einmal pro Monat ein Seniorenkino. Bei der Premiere am Sonntagnachmittag, 28. Juni, wird "Casablanca" gezeigt. Kaffee, Kuchen und Musik zum anschließenden Schwoof gibt's inklusive.
Das PAN-Kino darf aus rechtlichen Gründen keine Filme, die gleichzeitig im Kino laufen, zeigen. Das geht erst drei Monate nach Filmstart. Doch die Verantwortlichen wollen auch keine Kino-Konkurrenz sein, sondern auch mal einen Klassiker einstreuen. Der wird dann auf der 15-Quadratmeter-Leinwand gezeigt.
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