Emmerich: Gecke Weihnachtsbäckerei
zuletzt aktualisiert: 15.12.2008Emmerich (RPO). Ob Rolf Zuckowski wohl an Emmerich gedacht hat, als er sein bekanntes Lied von der „Weihnachtsbäckerei“ geschrieben hat? Zumindest hatte das GECK- Karnevalsprinzenpaar Moni I. und Prinz Eddy I. sich offensichtlich von dem Weihnachtsklassiker inspirieren lassen, als es gemeinsam mit der Garde zu den Ausstechformen griffen. Gleich 15 Kilogramm Teig warteten bei „Brödje“, wo die amtierende Prinzessin arbeitet. Ihr Titel „Vom leckeren Plätzken zum gecken Schätzken“ war am Samstagmittag Programm.
Die Karnevalisten tauschten ihre närrischen Kostüme gegen Schürzen und Backmützen und füllten die Bleche in Windeseile. Nicht zuletzt dank der vielen Kinder, die fleißig mithalfen. So ganz konnten sie dann aber doch nicht auf die Rosenmontaggepflogenheiten verzichten. Kurzerhand wurde Konfetti durch Mehl ersetzt und flog mit einem lautem „Helau“ durch den Raum.
Lebkuchen, Schwarzweißgebäck, Mürbeteig – bloß gut, dass da zumindest einer den Überblick behielt. Auch wenn es dann doch „Brödje“-Mitarbeiter Frank Zeitz war, der das schöpferische Chaos bereits von den Schulklassen kennt, die er regelmäßig in die Kunst des Backens einweiht. Er beaufsichtigte die Narren pflichtbewusst.
Trotz betörendem Keksduft, der schon bald in der Luft lag: Naschen war verboten. Schließlich sollte das Backwerk am gestrigen Sonntag beim Emmericher Weihnachtsmarkt verkauft werden. Den Erlös kommt dem Verein „Kinder von Tschernobyl“ zu Gute.
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