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Emmerich: Haldern, wie es singt und lacht

VON OLE ENGFELD - zuletzt aktualisiert: 27.02.2011 - 16:08

Emmerich (RPO). Das Programm konnte sich sehen lassen. Die unterschiedlichsten Kulturen präsentierten sich am Samstag auf der Karnevalssitzung der Feuerwehr Haldern bei Tepferdt.

Ob Winnetou, der Stammtischbruder Jockel oder die Band „Disharmoniker“, sie alle unterhielten das Publikum so, wie es sich für die närrische Zeit gehört. Doch bevor es mit dem Programm losging, musste erst gezeigt werden, wer hier das Sagen hat.

Der Reeser Bürgermeister Christoph Gerwers zeigte seinem närrischen Volk, wie es am Besten applaudiert, um die Sitzung zu unterstützen. Denn, wie es Sitzungspräsident Bernd Börgers klar machte: „Das Publikum ist mitverantwortlich für den Erfolg.“

Als Dank für seine Treue zu Haldern erhielt Gerwers eine Packung Eier und für seinen Garten eine Linde. Dann, gemäß der Tradition, eröffnete Bärbel Naß nun schon zum achten Mal die Sitzung und begrüßte die 500 Narren mit dem Motto „Der Karneval, der macht uns Spaß, der Prinz bleibt in der Kaiserstraß.“ Das diesjährige Prinzenpaar Helmut I. Schaffeld und seine Frau Monika I., die Fröhliche, bezogen auf der Bühne Stellung.

Für die Prinzessin gab es doppelt was zu feiern. Sie wurde an diesem Tag 39 Jahre alt und erhielt als Geschenk eine Torte. Mit viel Akrobatik und Tanz überzeugte nicht nur die Funkengarde. Auch die Tanzgruppen „Cats“ und „Blue Wife Group“ boten abwechslungsreiche Tanzeinlagen. Lateinamerikanisch präsentierten sich der Prinzensohn Felix Schaffeld und seine Tanzpartnerin Kathrin Heiser. Mit Jive und Rumba schwang das Duo das Tanzbein und zeigte, wie sie sich auch bundesweit auf dem Parkett präsentieren.

Zum zweiten Mal sprach Helmut Burgschat in „Bauer sucht Frau“ über die Schwierigkeiten des Bauerndaseins. Ein weiterer Höhepunkt waren die „Disharmoniker“. Die sechs Musiker parodierten das Dorfgeschehen in umgeschriebenen Liedern von „Achim Reichel“ oder den „Pet Shop Boys“. Aktuell zu dem Kinofilm „Black Swan“ tanzten Freunde des Prinzen ihre eigene Choreographie.

Das Publikum konnte sich an den Männern nicht satt sehen und verlange eine Zugabe. Auch Hein (Uli Uebbing) und Klärchen (Klaus Stamm) bekamen Applaus für die Geschichten über die „Fockenburg“ St. Marien Haldern. Neu in der Bütt präsentierte sich der Stammtischbruder Johannes „Jockel“ Erlebach. Der „Debütant“ berichtete über die Geschehnisse in den Dorfkneipen.

Quelle: RP

 
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