Emmerich: Hendricks: "Keine Alternative"
zuletzt aktualisiert: 09.04.2009Emmerich (RPO). Bei einem Pressegespräch in Emmerich betonte die Kreis-Klever SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Barbara Hendricks Mittwoch, dass es keine Alternative zu den bestehenden Betuwe-Plänen gebe. Sie erteilte den Forderungen nach einer Streckenverlegung an die A3 eine klare Absage.
Besonders einsetzen will sie sich zusammen mit den anderen Bunde- und Landtagsabgeordneten des Kreises bei der Kostenfrage: "Städte wie Emmerich und Rees dürfen nicht auf Kosten sitzen bleiben, die sie selbst nicht verursacht haben."
Hendricks berichtete von einem Mediationsverfahren, das ab Ende April Streitfragen zwischen der Bahn und den Kommunen unter Beteiligung des Eisenbahnbundesamtes klären soll. Dazu gehören unter anderem die unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie mit den innerörtlichen Querungen zu verfahren ist. Allein auf Emmericher Stadtgebiet gibt es sechs Bahnübergänge, bei denen ein Dissens zwischen der Stadt und der Bahn herrscht.
Das Gespräch mit der Bahn suchen will Dr. Barbara Hendricks auch noch einmal in Sachen ICE-Halt in Emmerich: "Die Bahnanbindung hier ist mittlerweile schlechter als vor dem Ersten Weltkrieg." Zwei ICE-Stopps am Morgen und am Abend wären wünschenswert.
"IG BISS"
Jan-Simon Laarakker und Karl-Heinz Jansen wollen mit Gleichgesinnten am Mittwoch in Millingen offiziell den Verein "IG BISS" gründen. Ziel ist es, die Betuwe-Trasse siedlungsfern verlaufen zu lassen.
Auf dem Emmericher Wochenmarkt sollen dafür ab sofort Unterschriften gesammelt werden.
www.betuwe-sicherheit.de
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