Emmerich: In der kurzen Session haben es die Narren offenbar besonders eilig, auf Betriebstemperatur zu kommen. Auch am Wochenende ging es
VON MONIKA HARTJES - zuletzt aktualisiert: 21.01.2008Emmerich (RPO). „Wir haben für den Schlagergott aus Hüthum und seine Prinzessin keine Kosten und Mühen gescheut“, begrüßte Ulli Döbberthin, Sitzungspräsident der Kolping-Gesellenfunker, das Prinzenpaar. Spezielle Chöre habe man engagiert. In die Rolle der Sänger schlüpfte dann das Publikum, die männlichen Stimmen intonierten zu Ehren von Prinzessin Helga den Hit „Schöne Maid“, die Frauen stimmten ein lautstarkes „Er gehört zu mir“ für Prinz Achim an.
Spitzzüngiger Humor, Tanz- Shows und Live-Musik bestimmten die Sitzung in einer kunstvollen Bühnen-Kulisse. Marco und Roswitha Zdebel erzählten als „Hermann und Berta“ Emmericher Geschichten. Etwa die „Jagdszene in der Hetter“. „Da hat der Schütze das Motto des Jagdvereins wohl zu wörtlich genommen: Lernen sie schießen und treffen sie Freunde.“ Die Gruppe „Komma“ kam als aufgeplusterte „Wettermädchen“, zwei Hausmänner, Ludger Geerling und Werner Stockhoff, berichteten über Haushalt, Kinder und Reisen. Extra aus dem Sauerland kam Monika Herweg, „unsere Ikone in der Kolpingbütt“, so Döbberthin. Sie verteilte als „Else Stratmann“ so manche Spitze an das männliche Geschlecht. Als Golfer sammelte Hans-Werner Mumbeck viele Lachpunkte. Mit „Supergeile Zick“ im Schottenrock und anderen Stimmungslieder, live gesungen und auf Akkordeon, Gitarre, Bass und Schlagzeug begleitet, brachten die „Jungs vom Bölt“ den Saal zum Kochen. Auch das „Schlager-Medley“ der Kolping-Family ließ das Publikum auf die Stühle steigen. Ihre tollen Live-Stimmen bewiesen Julia Braun, Daniela Meier, Ralf Bisselik und Marco Peters als „Unchanged“ mit „Boney M“- Songs. Auch Andre Seidler als Mark Medlock, Martina te Baay und Christian Lohmann als „Bohlen“ sowie Martina Derksen und Tim Polmann als Backgroundtänzerinnen wurden gefeiert.
„Breathless“, atemlos, waren nicht nur die Tänzer von „No limit“ nach ihrem Auftritt, eine atemberaubende Show in synchroner Perfektion. Auch die Darbietung von „All right“ ließ das Publikum staunen. Und die Tanzgarde Blau-Weiß bewies ihre fantastische Gelenkigkeit.
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