Rees: Interesse am Reeser Meer reißt nicht ab
VON SEBASTIAN LATZEL - zuletzt aktualisiert: 29.12.2006Rees (RPO). Pro Leisure Business Development GmbH lautet der klangvolle Name des neuen Interessenten, der Projekte im Iran oder Dubai realisiert hat und seit drei Jahren nach eigenen Angaben verstärkt in Deutschland aktiv ist. Auf das Reeser Meer wurde die Frankfurter Firma durch den Kontakt zu Anton Steffens von AHA-Projekt aufmerksam.
Bekanntlich hat diese Gruppe aus dem Osnabrücker Raum den Zuschlag für die Entwicklung des Ferienparks bekommen. „Wir fanden das Projekt sehr spannend“, erläutert Pro Leisure Geschäftsführer Axel Donald Sauer. AHA-Projekt habe etwas Probleme, richtig weiterzukommen, daher habe man Unterstützung angeboten.
Kieswerk als Problem
Bei der Beschäftigung mit dem Park habe man festgestellt, dass eine Machbarkeitsstudie für die Anlage fehle. Die habe man jetzt in Angriff genommen. Rund 100 000 Euro seien dafür bereits investiert worden, unter anderem hat Sauer Architektur-Studenten in Dresden eingeschaltet, die einen Masterplan für den Park erstellen sollen. 15 bis 20 Modelle werden derzeit entworfen. „Sehr innovativ, sehr spannend“, wie Sauer findet. Aus diesen Vorschlägen werde man die besten herausfiltern und in etwa drei Monaten an die Öffentlichkeit gehen. „Dann wollen wir auch den Kontakt mit dem Reeser Stadtrat suchen“, sagt Sauer. Man habe Beziehungen zu potenziellen Betreibern und will diese mit Investoren zusammenbringen.
„Der Klebstoff für diese Verbindung ist die Machbarkeitsstudie“, sagt der Geschäftsführer, der betont, dass alles mit AHA-Projekt abgesprochen werde. „Ohne deren Erlaubnis läuft da nichts“, versichert er. Noch haben weder er noch die Studenten Rees gesehen. „Denn wir wollten frische Ideen, ohne zu wissen, wie es vor Ort aussieht“, sagt Sauer. Eine Sache ist ihm allerdings bekannt und soll in der Machbarkeitsstudie thematisiert werden: „Die Frage ist, wie das Kieswerk in den Park integriert werden kann. Für einen Park ist so eine Anlage sicher nicht ideal, da muss man Lösungen finden.“
Anton Steffens von AHA-Projekt bestätigt, dass es lose Kontakte zu der Frankfurter Firma gebe. „Es geht darum, so viel Know How wie möglich zu nutzen“, so Steffens. Pro Leisure sehe man eher als jemanden, der sich darum kümmere einen Betreiber zu finden.
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