Emmerich: Moni I. und Eddy I. spenden für Tschernobyl
zuletzt aktualisiert: 09.01.2009Emmerich (RPO). Wer von der Speelberger Straße in die Karolingerstraße einfährt, muss aufpassen: „Jetzt oder nie in die Narren-Galaxy“, heißt es auf einem Schild. Die Durchfahrt ist seit gestern nur mit einer Auto-Plakette möglich.
„Das kann teuer werden, wenn‘s nicht so ist“, gab Prinz Eddy gestern um 16.11 Uhr schmunzelnd zu verstehen. Das „Gesetz“ wurde vom Prinzenpaar Eddy I. und Moni I. erlassen. „Die ‚GECKe Zone‘ ist genau 111 Meter lang“, meinte Prinzenpaarberater Dirk Kraayvanger. Am Haus des Prinzenpaares endet die Zone.
Die Anspielung auf Umweltzonen gehört zu den lustigen Aktionen der Karnevalisten. Plaketten für die „GECKe Zone“, an der sich die Nachbarschaft erfreuen soll, gibt es bei Bröd’je an der Steinstraße oder direkt beim Prinzenpaar.
Doch die Aktion hat einen ernsten Hintergrund. Eddy I. und Moni I. überreichten Heike Reinen von „Kinder von Tschernobyl“ einen Scheck in Höhe von 1111 Euro. 421 Euro wurden zunächst durch die „galaktische Weihnachtsbäckerei“ in die Kasse gespült. Dank einiger Sponsoren und Spender konnte die Summe dann auf die närrische Zahl 1111 Euro aufgestockt werden. Der Verein „Kinder von Tschernobyl“ kann diese Summe nun für humanitäre Zwecke einsetzen.
Aktionen wie diese wird es auch in Zukunft geben, gab Prinz Eddy bekannt. Beispielsweise das „Funk(en)taxi“, das bald im Einsatz sein wird. Auf dem Taxi sind die vier Funkemariechen Verena und Larissa Kersten, Julia Lütge und Rike Oimann abgebildet, die für Helau-Rufe von närrischen Passanten sorgen sollen.
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